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Ein halbes Dutzend teilt sich die Spitze

Kreisliga B6 Nach drei Spieltagen haben sechs Teams neun Punkte auf dem Konto.

Kirchheim. Der TSV Ötlingen ist nicht mehr alleine: Der spielfreie Spitzenreiter der Kreisliga B6 hat fünf nunmehr punktgleiche Konkurrenten im Nacken: Außer dem TSVÖ haben nun auch die SGM Owen/Unterlenningen, der AC Catania Kirchheim, der TSV Schlierbach, der VfL Kirchheim nd die SGOH neun Punkte.

VfL Kirchheim II - SF Dettingen II 6:0 (2:0): „Konkurrenzfähig sind wir aktuell nicht“, unkte der Trainer der Sportfreunde - Marc Kretschmer ist froh, dass die Dettinger den Spielbetrieb am Laufen halten können. „Wir sind auf dem Zahnfleisch dahergekommen“, klagt er über viele Urlauber und ein volles Lazarett. Die erste Mannschaft konnte auch niemanden abgeben. Auf der anderen Seite stand ein sehr junges Team. „Gut geschult“, lobte der SFD-Trainer den VfL, der sich derweil auf einem guten Weg sieht. Die Mannschaft ist „gut ausgebildet“, lobt VfL-Abteilungsleiter Marc Butenuth. Zwar fehle noch etwas die Erfahrung, dafür zeigten die Spieler durchweg, dass sie große Kraftreserven haben. Tore: 1:0 Michael Fischer (21.), 2:0 Janis El Bassiouny (28.), 3:0 Krijim Kryeziu (52.), 4:0 Melih Yaylaci (68.), 5:0 Vincenzo-Alessio Regole (70.), 6:0 Yaylaci (76.).

TV Neidlingen II - AC Catania Kirchheim 0:7 (0:2): „Man muss anerkennen, dass Catania eine Klasse besser ist“, sagte TVN-Pressewart Marc Allgaier nach dem 0:7. Bis zur Halbzeit hatte der Tabellendritte zwar schon eine 2:0-Führung herausgearbeitet. Es waren dann aber die fünf Minuten nach dem Seitenwechsel, die die Partie vollends entschieden. „Da hat Catania richtig Spielfreude bekommen“, musste Allgaier neidlos anerkennen. Zwar hatte Neidlingen auch die ein oder andere Chance, gegen Ende ging den Hausherren jedoch die Kraft aus. Tore: 0:1 Sascha Foschi (25.), 0:2, 0:3 Daniele Attorre (38., 49.), 0:4 Foschi (50.), 0:5 Alessio Palmieri (70.), 0:6 Basem Almoukri (75.), 0:7 Kosta Kalaitzis (78.).

TSV Schlierbach - SGM VfB Neuffen II/TSV Kohlberg II 4:1 (2:0): „Wir waren auf jeden Fall die bestimmende Mannschaft“, lobte Schlierbachs Trainer Cesare D’Agostino, der betonte, dass die SGM kein schlechter Gegner gewesen sei und stabil stand. Schlierbach war jedoch im Angriff besser. Erst mit der letzten Aktion gelang der SGM der Ehrentreffer. Schlier­bachs Coach ist zufrieden: „Drei Spiele, drei Siege.“ Der Gradmesser steht am kommenden Sonntag mit dem Spiel gegen Catania erst noch an. „Dann wissen wir, wo wir stehen.“ Tore: 1:0 Fabio Santini (7.), 2:0 Nicolo Incorvaia (40.), 3:0 Santini (60.), 4:0 Andreas Barner (75.), 4:1 Kevin Federschmid (90.+2).

TSV Oberlenningen - SGM Ohmden/Holzmaden 1:3 (1:2): Zwei schnelle Tore auf beiden Seiten läuteten die Partie ein. „Wir haben anfangs geschlafen, aber dann gut reagiert“, sagte Viktor Oster. Der Coach der SGOH lobte seine Mannschaft für das gute Zusammenspiel. Die Gäste brauchten zwar noch eine Viertelstunde, „dann hatten wir bis zum Schluss den Gegner im Griff“, so Oster. Das sah Patrick Häußler, Oberlenningens Abteilungsleiter, etwas anders. „Wir haben nach der Halbzeit eine 180-Grad-Wendung vollzogen, so Häußler, belohnte sich dabei aber nicht mit Treffern.

Tore: 1:0 Onur Tel (1.), 1:1 Kevin Kipkirui (3.), 1:2 Lars Weber (30.), 1:3 Lukas Heiland (59.).

SGM Owen/Unterlenningen - SV Nabern II 10:1 (6:1): „Wir haben gut begonnen, Vollgas-Fußball gespielt“, sagte SGM-Sportchef Marc Schmohl, der das sehenswerte Kombinationsspiel der ersten Hälfte lobte. Nach der Pause war ein wenig die Luft raus. Es gab Einzelaktionen, teils jedoch ging die Spielgemeinschaft zu kompliziert vor. Zudem habe man laut Schmohl gemerkt, dass Nabern in der zweiten Hälfte alles gab. „Wenn man ein Haar in der Suppe suchen will, dann war dies das Gegentor und der Leerlauf nach der Pause“, so Schmohl. Tore: 1:0 Simon Kober (1.), 2:0, 3:0 Daniel Deuschle (9., 14.), 4:0 Kober (30.), 5:0 Chris Gunzenhauser (36.), 5:1 Tim Gall (38.), 6:1 Modou Joof (47.), 7:1, 8:1, 9:1, 10:1 Julian Deuschle (49., 72., 83., 83.).

TSV Wolfschlugen III - SG Reudern/Oberensingen III 4:7 (1:3): Beide Teams boten den Zuschauern ein torreiches Hin und Her. Die Gäste waren besonders nach Standards gefährlich, berichtete TSV-Pressewart Stefan Holub. Vier der sieben Tore fielen nach Eckstößen. „Die Reuderner haben ihre Chancen eiskalt verwandelt“, so Holub. Die Wolfschlugener gaben jedoch nie auf, selbst als sie drei Tore hinten lagen. Zudem zog der Pressewart eine weitere positive Erkenntnis: Die vier eigenen Treffer waren gut herausgearbeitet und zeigen, was das Team spielerisch aufbauen kann. Tore: 0:1 Daniel Nething (22.), 0:2 Tim Pitschiller (25.), 1:2 Simon Speidel (42.), 1:3 Philipp Warausch (43.), 2:3 Mario Stoll (54.), 3:3 Patrick Schäfer (55.), 3:4 Marouan Houtch (61.), 3:5 Nething (65.), 4:5 Stoll (69.), 4:6 Houtch (67.), 4:7 Viktor Dietz (88.). Sebastian Großhans

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