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Ein kleiner Dorn im großen Drachenauge

Foto: Elise Czaja
Foto: Elise Czaja

Ein kleiner Hobbit, Zwerge, Drachen, Wargen, Ringe, Schwerter, Schätze, Elben, Abenteuer - all dies ist vereint in „Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien. Es ist die Vorgeschichte zur beliebten Trilogie „Der Herr der Ringe“. Was so einfach in Frodos Besitz kam, muss sein Onkel Bilbo erst einmal auf einer gefährlichen Reise verdienen. Hobbits sind kleine und gemütliche Kreaturen. Sie essen gerne, sind gesellig und absolut nicht geeignet für Abenteuer. Doch als eines Abends Gandalf vor Bilbos Tür im Auenland steht und nach ihm noch dreizehn Zwerge hineinspazieren, ist Bilbo klar, dass seinem Leben jetzt eine große Veränderung bevorsteht. Denn nun ist er Bilbo Beutlin, der Meisterdieb, und will seinen neuen Freunden helfen, dem Drachen Smaug den Schatz der Zwerge zu klauen. Zusammen brechen sie also auf und reisen durch Gebirge und flache Täler, durch Höhlen und feindliches Gebiet. Bei einem Überraschungsangriff durch Orks können die Zwerge und Gandalf entkommen, doch der kleine Hobbit geht in einer Höhle verloren. Er tastet sich durch die Dunkelheit, findet einen Ring, steckt ihn nichts ahnend in seine Tasche und muss schlussendlich sogar Rätselspiele mit einem hässlichen Ding namens Gollum spielen. Als die Zwerge ihn wieder aufgabeln, sind sie heilfroh, denn für einen kleinen Hobbit ist die Welt ganz schön gefährlich. Doch nicht mehr lange und sie schicken ihren Meisterdieb in die ehemalige Thronhalle der Zwerge unter dem Berg direkt in die Fänge des Drachen. Ein Glück, dass ein gewisser Ring ihn unsichtbar machen kann. Doch der Drache wittert den Diebstahl und erhebt sich. Das Buch wurde in drei „Der Hobbit“-Teilen verfilmt, die 2012, 2013 und 2014 erschienen.Elise Czaja


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