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Ein kurzer Blick in das Leben des Hermann Kurz

Slunitschek brachte die Biografie von Hermann Kurz in Erinnerung. 1813 in Reutlingen geboren, Landexamen, Seminar Maulbronn, Stiftstheologe, Vikar.

Den Entschluss, Schriftsteller zu werden, fasste Hermann Kurz 1836. Dann sitzt er drei Wochen auf dem Asperg, weil er für den demokratischen „Beobachter“ einen unbotmäßigen Artikel geschrieben hat.

Die Rolle seiner Ehefrau Marie, einer Adligen mit revolutionärer und emanzipatorischer Gesinnung, unterstrich der Referent. Sie spottete über Kirchheim als Hochburg des verklemmten Pietismus. Sein ganzes Leben über war sie eine solidarische Partnerin und gebar ihm vier Söhne und eine Tochter, die später bekannte Schriftstellerin Isolde Kurz, die Slunitschek nebenbei vom Verdacht der Nazi-Nähe freispricht.ust

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