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Ein Leben ohne Müll ist möglich

Zum Artikel „Mach mit - für ein sauberes Kirchheim“ vom 16. Februar

Eine gute Aktion, die vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet wurde. Es kann aber nicht reichen, alle Jahre wieder eine Müllsammlung durchzuführen. Das würde bedeuten, dass man sich mit dem Jetzt-Zustand zufrieden gibt und dass weiterhin Berge von Müll vorhanden sind. Wir müssen weiter gehen. Es muss heißen: Ein Leben ohne Müll ist möglich, wie selbst der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe feststellt.

Einen Weg in eine Zukunft ohne Müll zeigt uns „cradle to cradle“ (von der Wiege zur Wiege): Es gibt keine Abfälle, sondern nur Nährstoffe! Das setzt voraus, dass bei der Entwicklung eines Produktes dessen Kreislauf beachtet werden muss: von Anfang bis Ende. Dieser Weg führt zu immer weniger Müll, weil schon zu Beginn festgelegt wird, dass alles recycelt oder weiterverwendet werden kann. Dies versucht die Gemeinde Straubenhart (Nähe Pforzheim), als erste „Cradle to Cradle“-Gemeinde in Baden-Württemberg. Immer mehr Städte schlagen auch den Weg zur „Zero Waste“-City ein. Dies sollte unsere Verwaltung auch ins Visier nehmen.

Friedrich Freudenreich, Kirchheim

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