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Einmal um die halbe Welt - mit Motorradgespannen der Marke „Ural“

Kirchheim. Am heutigen Mittwoch knattern wieder Motorradgespanne im Kirchheimer Sommernachtskino - und das nicht nur auf der Leinwand, beim Film „972 Breakdowns - Auf dem Landweg nach New York“: Wer rechtzeitig mit einem eigenen Oldtimer-Gespann anreist, hat die Chance auf freien Eintritt sowie zusätzlich auf Verzehrgutscheine. Die ersten zehn Fahrer sind in diesem Fall die Gewinner. Außerdem können sie ihre Fahrzeuge vor der Leinwand präsentieren und sich in Fachgespräche verwickeln lassen.

Das alles gab es doch schon mal, werden treue Besucher des Sommernachtskinos sagen. Richtig: Im vergangenen Jahr war es nicht viel anders. Derselbe Film, derselbe Bonus für Gespannfahrer. Aber der Film über die fünf Kunsthochschulabsolventen, die ihre vier „Ural“-Gespanne weit über das namengebende Gebirge hinaus bewegen - sogar 1600 Kilometer auf einem Fluss -, ist nach wie vor sehenswert: Gerade erst hatte er seine Premiere in Österreich, am 19. August folgt die Premiere in der Schweiz. Wer also heute Abend auf den Kirchheimer Martinskirchplatz kommt, ist immer noch acht Tage schneller als alle Schweizer zusammen.

Hinzu kommt der Vorteil, dass auch wieder zwei Mitglieder der Reise- und Filmcrew nach Kirchheim kommen. Efy und Kaupo sowie Regisseur Daniel von Rüdiger waren vor einem Jahr hier, für heute haben sich Anne und Johannes angesagt. Vor Filmbeginn erzählen sie bereits von ihrem „Pannentheater“ mit den Ural-Maschinen, die ihnen während der zweieinhalbjährigen Reise sehr ans Herz gewachsen sind. Rund um den Globus haben sich die Motorräder als „Eisbrecher“ erwiesen, weil sich immer hilfsbereite Menschen fanden, die wussten, was sich wie reparieren lässt. Andreas Volz

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