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Einsatzkräfte fahren in die Pfalz

Hilfe Um den Unwetter-­opfern in Rheinland-Pfalz zu helfen, haben sich auch Personen aus dem Kreis auf den Weg gemacht.

Region. Am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr hat das Regierungspräsidium Stuttgart einen Hochwasserzug des Katastrophenschutzes aus dem Landkreis Esslingen angefordert.

Gegen 21 Uhr sind sechs Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren mit insgesamt 18 Personen aus Weilheim und Wendlingen mit in Richtung Rheinland-Pfalz aufgebrochen. Sie sind in den angeordneten „Bereitstellungsraum“ in Hermeskeil abgerückt.

Ebenfalls unterwegs sind Kräfte des Katastrophenschutzes der Rettungsdienste. Sie sind mit einem Konvoi über den Sammelpunkt Landesfeuerwehrschule in Bruchsal bereits am frühen Abend in Richtung Rheinland-Pfalz losgefahren.

Ein Hochwasserzug setzt sich aus folgenden Fahrzeugen zusammen: einem ­Einsatzleitwagen, einem Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz des Bundes, einem Rüstwagen, einem Mannschaftstransportwagen und einem Gerätewagen Transport oder Logistik. Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg 15 Hochwasserzüge alarmiert und diese auf Anforderung des Krisenstabs nach Rheinland-Pfalz geschickt. Aus dem Regierungsbezirk Stuttgart sind Züge aus den Landkreisen Ludwigsburg, Böblingen, Esslingen und Göppingen sowie aus dem Rems-Murr-Kreis aufgebrochen.

Auch zwei Helfer des THW Kirchheim sind zusammen mit sieben weiteren THW-Freiwilligen aus der Aalener ­Fachgruppe mit ihren Bergungsräumgeräten ins Hochwassergebiet gereist. Dank bundesweit gleichem Aufbau und Geräteausstattung können Einheiten des THW problemlos überregional zusammenarbeiten. pm

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