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Entscheidung der Frauen akzeptieren

Zum Leserbrief „Das Kind beim Namen nennen“ vom 9. Oktober

Im allgemeinen Zeitbegriff eines Schwangerschaftsabbruchs geht es um millimetergroße Zellen, nicht um Kinder. Und wenn eine Frau kein Kind möchte, ist es selbstverständlich, dass ihr mit bestmöglichem medizinischem Beistand geholfen werden sollte.

Menschen, die diese „Tötung“ ablehnen, mögen auf ihrem eigenen Lebensacker agieren. Sie können als Männer Präservative beim Sex benutzen oder sich mit einem kleinen Eingriff den Samenleiter durchtrennen lassen (unter bestmöglichem medizinischen Beistand selbstverständlich).

Es ist mir zu langweilig, immer wieder dieselben Argumente für und wider eine Abtreibung durchzukauen, deshalb höre ich hier auf. Und dazu noch folgende Sentenz, die ich mal gehört habe: Würden Männer Kinder bekommen, wäre Abtreibung ein Sakrament.

Ansonsten bewundere ich den Leserbriefschreiber, weil er erwachsenen Frauen die Abtreibung unter bestmöglichen ärztlichen Hilfen nicht gönnt, aber allen Erwachsenen in Deutschland Bargeld abtreiben (abschaffen) würde.

Jürgen Popp, Kirchheim

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