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Erinnerung an den Mauerbau vor 60 Jahren

Christian Siller erinnert an den Mauerbau mit einem „Eisernen Vorhang“ und einem Banner in Originalgröße der Mauer.
Christian Siller erinnert an den Mauerbau mit einem „Eisernen Vorhang“ und einem Banner in Originalgröße der Mauer.

Hattenhofen. Es ist etwas Besonderes, wenn zwei Objekte in einem Dorf angeboten werden zum Thema „60 Jahre Mauerbau - Kalter Krieg“, um sie in ein für Aufklärung und Nachvollziehbarkeit gestartetes Projekt einfließen zu lassen“, sagt Christian Siller. Die Installation „Eiserner Vorhang“ beim Hattenhofer Kreisverkehr kommt von dem Künstlerehepaar Ernst und Marianne Pangerl aus Bissingen. Das 3,60 Meter hohe Mauerteil wird auf einem Großbanner am Rathausbrunnen präsentiert und ist dem Original sehr ähnlich. Da kommt Ben Pease ins Spiel. Ein indigener Künstler vom Stamm der Crow, der 2019 aus den USA kam, um in Hattenhofen auf Spurensuche seiner Familiengeschichte zu gehen. Wie Ben Pease und Luise Pfeiffer zusammenhängen, warum er gerade diesen Herrn auf Stein gemalt hat und was das alles mit Christian Sillers Vorfahren und dem Mauerbau zu tun hat, all das wird der 74-Jährige erzählen. „Von Hattenhofen in die Welt - aus der Welt nach Hatten- hofen“ nennt Christian Siller seinen 60-minütigen informativen Rundgang. Heute, am 13. August, ist Treffpunkt um 19.30 Uhr am Brunnen direkt vor dem Rathaus. Sabine Ackermann


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