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Es braucht einen zweiten Wahlgang

OB-Wahl Noch ist nicht entschieden, wer auf dem Chefsessel des Esslinger Rathauses künftig Platz nehmen darf.

Esslingen. Bei der Wahl um den Posten des Esslinger Oberbürgermeisters haben sich Daniel Töpfer und Matthias Klopfer im ersten Wahlgang gestern ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Der Kandidat von CDU, FDP und Freien Wählern, Daniel Töpfer, gewann knapp und kam auf 31,79 Prozent der Stimmen. Der Sozialdemokrat Matthias Klopfer erreichte 30,67 Prozent. Vittorio Lazaridis (Grüne) kam auf 21,6 Prozent Stimmenanteil. Die Parteilosen Dr. Gebhard Mehrle (9,76 Prozent) und Gabriela Letzing (1,93 Prozent) sowie Martin Auerbach von den Linken (4,15 Prozent) landeten abgeschlagen dahinter. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,18 Prozent. Da keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichte, gibt es am 25. Juli einen zweiten Wahlgang. Zum Wahlsieg reicht dann die einfache Mehrheit. Auch neue Bewerberinnen und Bewerber dürfen antreten. Bedenkzeit haben sie bis Mittwoch, 14. Juli, um 18 Uhr.

Die Wahl war notwendig geworden, weil Amtsinhaber Jürgen Zieger im März seinen Rückzug angekündigt hatte. Der Sozialdemokrat tritt im September ein Jahr vor dem regulären Ende seiner Amtszeit in den Ruhestand ein. Er war 23 Jahre lang Stadt-oberhaupt.Anke Kirsammer


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