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Es gibt eine richtige Wahl

Zur Berichterstattung zur Oberbürgermeisterwahl

Als Allererstes möchte ich festhalten, dass es ein Segen ist, dass es bei dieser Oberbürgermeisterwahl wieder eine richtige Wahl im Sinne einer Auswahl zwischen zwei Alternativen geben wird. Etwas befremdet nehme ich allerdings Ungereimtheiten bei der Berichterstattung des Teckboten auf. Während die Stuttgarter Nachrichten zur öffentlichen Veranstaltung am Dienstag in Lindorf korrekt wiedergeben, dass Pascal Bader „lang anhaltenden und ziemlich euphorischen Applaus einheimsen“ konnte und Bader als klarer Favorit eingestuft wird, Frau Matt-Heidecker sich dagegen „mit freundlicher Zustimmung zufriedengeben“ musste, berichtete der Teckbote, dass es schwer zu sagen war, welcher Kandidat gewonnen habe. Ich denke, dass dies eine falsch verstandene Einstellung zu einer neutralen Berichterstattung ist, da sie nicht die Realität widerspiegelt. Wer selbst dabei war, konnte sich zum Glück seine eigene Meinung bilden.

Zum Leserbrief von Dr. Eugen Schweitzer ist anzumerken, dass man nur einmal mit offenen Augen und Ohren durch Kirchheim gehen muss. Wenn auch die Oberbürgermeisterin mit den Verantwortlichen in den Schulen, der Elternschaft, den Sportvereinen, den Senioren, aber auch einzelnen Bürgerinnen und Bürgern sprechen würde, wäre auch ihr klar, dass in Kirchheim vieles im Argen liegt. Die Augen davor zu verschließen, ist keine Lösung.

Kirchheim ist wie ein muffeliges Klassenzimmer, bei dem nach 16 Jahren endlich einer das Fenster aufmacht. Lassen wir frische Luft rein!

Stefanie Kazokoglu, Kirchheim

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