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Extrawurst

Zum Artikel „Die Stadt baut im Ötlinger Ginsterweg“ vom 24. Oktober

Die Stadträte Eisenmann und Kiefer haben es richtig erkannt, dass sich die Stadt hier eine Extrawurst genehmigt. Nur ist es nicht eine Extrawurst, sondern eine ganze Metzgerei.

In derselben Gemeinderatssitzung wurde auch über die künftige Bebauung des Geländes der ehemaligen Haldenschule beraten. Dort wird zwingend ein Satteldach vorgeschrieben. In der Halde Ost sind sowohl Pult- als auch Satteldächer vorhanden. Dort fordern die Grünen Satteldächer, da besser zur Montage von Solaranlagen. Im Ginsterweg wollen die Grünen ein Pultdach wegen der Begrünung. Also, liebe Grüne, was denn nun?

Herr Pohl hatte angemerkt, bei einem Satteldach im Ginsterweg entstehen höhere Kosten und Probleme mit der Gebäudehöhe, daher Pultdach. Darf man also privaten Bauherren Steine in den Weg legen, die höhere Baukosten verursachen, aber die Stadt als Bauherr ist da außen vor?

Als im Ortschaftsrat die Bebauung im Ginsterweg beraten wurde, musste eine Ortschaftsrätin, da Anwohnerin, auf den Zuschauerrängen Platz nehmen. Herr Pohl erklärte, dass im weiteren Verfahren keine Anwohner gehört werden müssen, da es keine direkte Anwohner gibt, weil das Gelände von einer städtischen Verkehrsfläche umgeben ist und somit der einzige Nachbar die Stadt selber ist. Ja was denn nun, Anwohner oder nicht? Sicher kann dieser Platz besser genutzt werden, als das derzeit der Fall ist. Aber bitte nicht mit so einer Bausünde.

Peter Lang, Kirchheim

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