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Fair Stone, Lieferketten und Natursteine

Fair Stone arbeitet mit Partnern in Deutschland, England und in der Schweiz zusammen. In der Schweiz hat der gemeinnützige Verein aus Kirchheim beinahe eine Monopolstellung: Fünf der sieben größten Schweizer Importeure von Natursteinen sind Partner von Fair Stone.

Die Lieferketten stellen eine besondere Schwierigkeit für die Zertifizierer dar. James Herrmann beschreibt das Dilemma: „Wenn ein Importeur seine Lieferkette bei uns nicht registrieren lässt, können wir das auch nicht nachweisen. Da muss mehr politischer Druck aufgebaut werden.“

Natursteine bezeichnen hochwertige Steine, sei es Granit, Basalt, Sandstein oder Schiefer - obwohl es sich, streng genommen, auch bei Kiesel und Split um Natursteine handeln würde. Zu unterscheiden sind Natursteine aber vor allem von künstlichen Steinen wie Ziegelsteinen oder Beton.

Der Verein Fair Stone hat ein jährliches Budget von knapp 100 000 Euro und finanziert sich vor allem aus Lizenzgebühren, die die Importeure zahlen.vol

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