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Falschparker und Müllsünder trüben die Badefreuden in Bissingen

Ein kleiner, aber beliebter Badeplatz ist der „Sai“.Foto. Carsten Riedl
Ein kleiner, aber beliebter Badeplatz ist der „Sai“.Foto. Carsten Riedl

Bissingen. Die stetig sinkende Zahl von Corona-Infektionen macht auch am Bissinger See den Badebetrieb unter Einhaltung der Corona-Regeln wieder möglich. Bei hohen Temperaturen nahmen nicht nur die Einheimischen, sondern auch zahlreiche Besucher aus dem Umland die Gelegenheit wahr, in das halbe Fußballfeld große Gewässer einzutauchen.

Die Folgen waren für Anlieger und Verwaltung sichtbar: Teilweise wild parkende Autos und zurückgelassene Müllberge sorgten in der Gemeinde für Verärgerung. „Wenn wir eine zweistellige Zahl von Strafzetteln verteilen müssen, macht uns das auch keinen Spaß“, sagt Bissingens Bürgermeister Marcel Musolf.

Der See ist klein, und es gibt weder Einlasskontrollen noch Parkwächter. Die Gemeinde appelliert daher an die Sorgfalt und Rücksicht jedes einzelnen Seebesuchers. „Wir haben extra den Festplatz als Parkfläche ausgewiesen“, sagt der Schultes. Aber an richtig sonnigen Tagen reicht auch das offenbar nicht. Vor allem das Halteverbot in der Seestraße wurde häufig missachtet. „Die Durchfahrt muss insbesondere auch für größere Fahrzeuge und den landwirtschaftlichen Verkehr ohne Ausweichmanöver auf den Gehweg jederzeit möglich sein“, sagt der Schultes. Er empfiehlt angesichts der kurzen Wege in der 3400-Einwohner-Gemeinde, außerhalb des Ortskerns zu parken und dann zu Fuß zu gehen. Dafür ist das Beachvolleyballfeld wieder geöffnet, und in Kürze werden zusätzliche Mülleimer aufgestellt.

Darüber hinaus gelten die üblichen Kontaktbeschränkungen. Zwischen Besuchergruppen muss ein Mindestabstand von 1,50 Metern bestehen, die maximal erlaubte Personenzahl pro Gruppe beträgt aktuell zehn Personen aus drei Haushalten. Thomas Zapp

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