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Farbenspiele

Es steigt ein Maler von den Bergen, tausend Farben im Gepäck. Er wird die Wälder bunt verfärben, bis auf den letzten grünen Fleck.

Nur die Tannen, die sind auserkoren, die widerstehn der Farbenpracht. Ihr Grün, das ging noch nie verloren, sie zeigen dem Künstler Grenzen seiner Macht.

Auf den Maler folgt ein anderer Meister, Schnee und Eis sind seine Fracht. Wind und Frost sind seine Geister,

diese löschen schnell die bunte Pracht.

Weiß und leise werden die Gefilde, und das Licht fällt frostgedämpft auf die glitzernden Gebilde, die der Reif an Weidezäune hängt.

Walter Graef, Oktober 2011

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