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Fast 300 Verstöße gegen die Maskenpflicht

Kreis. Das Polizeipräsidium Reutlingen hat am Donnerstag erneut die Maskentragepflicht im öffentlichen Personennahverkehr gezielt überwacht. Bei den Kontrollen mussten insgesamt 583 Personen beanstandet werden, da sie entweder keinen oder nur einen unzureichenden Mund-Nasen-Schutz trugen. Kontrolliert wurde zwischen 7 und 12.30 Uhr rund um die Wartebereiche, aber auch in den Fahrzeugen des Regionalverkehrs.

Wie die Polizei mitteilt, trug wie bei den Schwerpunktkontrollen im September und Oktober die überwiegende Mehrheit der Fahrgäste eine Maske und zeigte damit Verantwortung. Nur wenige, die sich selbst nach einem Hinweis der Beamten unbelehrbar zeigten, mussten förmlich zur Anzeige gebracht werden. Die Betroffenen sehen nun einem entsprechenden Bußgeld in Höhe von mindestens 100 Euro entgegen. Für die Fahrgäste, die ihren Mund-Nasen-Schutz glaubhaft schlicht vergessen hatten, beschaffte das Polizeipräsidium Reutlingen erneut Einmalmasken, um diese bei Bedarf kostenlos auszuhändigen.

Anzeige bei Staatsanwaltschaft

Die Polizei kündigt an, vor dem Hintergrund anhaltend hoher Infektionszahlen die Maskenpflicht im ÖPNV, aber auch in anderen öffentlichen Bereichen in Zukunft zu kontrollieren. In Anbetracht der Diskussion auf Bundes- und Länderebene sind beim Überschreiten der Grenze von 200 schärfere Corona-Regelungen von den zuständigen Behörden notwendig. Daher kommt gerade in der Öffentlichkeit der Einhaltung der Maskenpflicht im Kampf gegen das Corona-Virus nach wie vor eine besondere Bedeutung zu, erklärt die Polizei.

Bei den Kontrollen am 10. Dezember trafen die Beamten im Landkreis Esslingen inklusive dem Flughafen 298 Personen mit nicht ausreichendem Mund-Nasen-Schutz an. Davon leiteten sie gegen fünf förmliche Ordnungswidrigkeitenanzeigen ein. Ein uneinsichtiger Fahrgast wird zudem bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht, da er am Busbahnhof in Esslingen die Einsatzkräfte während der Kontrolle beleidigt hatte.lp

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