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FCH-Boss: „Wir müssen uns schämen“

Fußball Die vier Roten Karten im Spiel gegen Rutesheim bringen die Verantwortlichen des FC Heiningen auf die Palme.

Eislingen. Nach dem skandalumwitterten 1:7 im Relegationsspiel gegen den SKV Rutesheim haben die Verantwortlichen von Fußballlandesligist FC Heiningen deutliche Worte gefunden. Nachdem gleich vier FCH-Kicker nach jeweiligen Ausrastern per Roter Karte des Feldes verwiesen worden waren (wir berichteten), nahm sich Vorstand Edmund Funk die Spieler noch auf dem Rasen in Eislingen zur Brust. „Man kann verlieren, aber nicht so. Wir müssen uns schämen“, grantelte er.

Dabei war mit 1 000 Zuschauern quasi vor der eigenen Haustür in Eislingen alles für den FCH angerichtet. Doch vier Rote Karten, davon drei wegen Nachtretens, besiegelten das Heininger Aus nach einem unrühmlichen Auftritt. Nach dem Rutesheimer Treffer zum 0:3 brannten gleich bei mehreren Heiningern die Sicherungen durch. Zuerst trat Daniel Perez seinen Gegenspieler, später Dominik Mader und in der folgenden Rudelbildung schickte der eben erst eingewechselte Toni Carfagna, der noch den Ehrentreffer erzielt hatte, einen Rutesheimer zu Boden. Alle drei wurden zu Recht vom Platz gestellt. Bei der als Notbremse gewerteten Roten Karte für Pietro Maglio in der Schlussphase nahm es Schiedsrichter Yannick Eberhardt (Heidenheim) dann sehr genau.

„Was passiert ist, ist enttäuschend, dafür finde ich fast keine Worte“, erklärte Heiningens Trainer Denis Egger, „es tut mir leid für den Verein und alle Beteiligten, dass unsere tolle Rückrunde auf diese Weise abgeschlossen wurde“, war Heiningens Trainer Denis Egger hinterher um Fassung bemüht.nwz

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