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Feinstaub und Arbeitsschutz

Zum Artikel „Mooswand gegen Feinstaub abgebaut“ vom 24. April

Was ich im Teckboten lesen konnte, bereitete mir schwerwiegende Gedanken: Gesundheitsschädlicher Feinstaub - Arbeitsschutz - Tierversuche - was stimmt wirklich?

Wie auf dem Bild zu erkennen ist, erhielt offensichtlich ein männlicher Arbeitnehmer den Auftrag, von welchem Auftraggeber auch immer - der in punkto Arbeitsschutz geschult sein muss -, die Mooswand am Neckartor (außer den statischen Teilen) abzubauen, ohne dass er erkennbar - außer Handschuhen - irgendwelche Schutzkleidung trug. Oder missachtete er die Auflagen, irgendwelche Schutzkleidung hierbei zu tragen? Die Berufsgenossenschaft lässt grüßen!

Sind die so von Feinstaub vollgesaugten, hoch kontaminierten Moosplatten - in welcher Art und mit welchen Schad- beziehungsweise Gefahrenstoffen auch immer belastet - in dieser Form dann nicht mehr für den Menschen schädlich? Oder handelt es sich um einen immunen Arbeitnehmer? Und landeten diese Moosteile dann auf einer Grünmüllsammelstelle oder gar auf einer Sondermülldeponie?

Oder ist alles nur übertriebene Panikmache, nur punktuell zutreffend und die Toleranzen oder jeweiligen Messwerte sind bei Weitem nicht eins zu eins in die Realität übertragbar, da sie einem vorgeschriebenen Messzyklus nicht entsprechen?

Christian Degenkolb, Erkenbrechtsweiler

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