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„Feminale“ Neuigkeiten

Zum Artikel „Matt-Heidecker will weitermachen“ vom 12. Januar

Was für „feminale“ Neuigkeiten in der Stadt! Die bisherige OBin traut sich nach reiflicher Überlegung zu, für weitere Jahre die Führung der Stadt zu übernehmen . . . und wirft den Ring in den Ring anstatt das Handtuch. Warum könnte sie das auch unterlassen haben? Weil es beispielsweise schöner/bequemer sein könnte, so wie andere ihres Jahrganges sich schwerpunktmäßig der Enkel zu erfreuen und die restliche Rente weltweit zu verreisen.

Warum möchte die OBin in diesem schwierigen Amt weiter verbleiben und fighten? Weil sie eine Kämpfernatur ist. Weil sie konsolidieren möchte, was in zwei Amtszeiten nur angestoßen werden konnte. Und: Weil die amtierende OBin eigentlich keinen Gegenkandidaten fürchten muss. Wer traut sich denn aus dem Häuschen und riskiert ein schlechtes Wahlergebnis, wenn er dann von der über die Parteigrenzen beliebten Amtsinhaberin die Grenzen aufgezeigt bekommt. Nur Menschen mit Harakirimentalität, die wenig oder nichts zu verlieren haben, werden sich auf dieses Kräftemessen einlassen.

Dr. Klaus-Peter Herzberg, Kirchheim

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