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Feuerwehren müssen sich weiterhin gedulden

Kreis. Während Gaststätten, Biergärten und Hotels mittlerweile wieder geöffnet haben, bleiben für die Feuerwehren in Baden-Würt­temberg die Einschränkungen hingegen weiterhin in Kraft: kein Übungsbetrieb, keine Ausbildung und keine Lehrgänge. „Oberste Priorität hat bei den Feuerwehren die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft“, heißt es aus dem Innenministerium in Stuttgart. Infektionsketten innerhalb einer oder mehrerer Wehren müssten unbedingt vermieden werden. Der Übungsbetrieb ist daher bis auf Weiteres ausgesetzt.

„Trotz allem Verständnis für die Notwendigkeit der Maßnahmen fehlen den Kameraden die Lehrgänge und Übungsdienste“, sagt Bernd Müller, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Esslingen-Nürtingen. Es gebe zwar Überlegungen, ab dem 1. Juni Übungen in Staffelstärke unter strikten Hygieneauflagen zu erlauben, „aber abschließend geklärt ist das nicht“, erklärt Müller. Einen Alleingang des Landkreises Esslingen soll es aber nicht geben. Vielmehr wünsche man sich eine landesweite Regelung. Der Kreisfeuerwehrverband Esslingen-Nürtingen sei deshalb im Austausch mit dem Landesverband und erwarte vom Innenministerium eine Lockerung für den Übungs- und Ausbildungsdienst, welche so bald wie möglich erfolgen solle. pm


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