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Flüchtlinge: Nahe Unterbringung

Zum Artikel „Im Anschluss stehen die Baukosten am Pranger“ vom 23. Juni

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Mit großer Verwunderung habe ich über die als Nächstes anstehende Bebauung des Bolzplatzes in der Kitteneshalde gelesen. Circa 100 Meter entfernt wurden soeben die zwei Gebäude für Flüchtlinge im Hafenkäs fertiggestellt. Ich kann nicht verstehen, wie nun sofort die nächste Anschlussunterbringung gebaut werden soll, noch dazu auf einem intakten und voll genutzten Spiel- und Bolzplatz.

Warum macht man nicht erst mal an anderer Stelle weiter?

Es wäre wünschenswert, doch erst einmal den Einzug und ein wenig die Entwicklung im Hafenkäs abzuwarten. Diese Konzentration von Anschlussgebäuden ist einfach nicht vertretbar und nirgends in Kirchheim vorzufinden.

Auch die Begründung des Gemeinderats, allen voran Frau Matt-Heidecker, der Bolzplatz bleibe ja erhalten, wird nur etwas verkleinert und gedreht, ist eine fadenscheinige Ausrede für die Umsetzung. Einen Ersatz für diesen Erholungsort findet man nämlich weit und breit nicht mehr.

Lassen Sie, Frau Matt-Heidecker, uns diesen Bolz- und Spielplatz doch als sinnvolles Miteinander und für die Integration als geeigneten, kostengünstigen und bereits vorhandenen Ort nutzen, um über Spiel und Spaß aufeinander zugehen zu können.

Wieso wiegelt man solch eine Chance ab und betrachtet sie als unbrauchbar?

Eine Stadt steht auch in der Verantwortung, nicht nur auf Teufel komm raus zu bauen, sondern auch auf menschliche Belange einzugehen, und zwar zum Wohle beider Seiten.

Heike Höwing, Kirchheim