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Französisch lernen an der Realschule

Französisch als Unterrichtsfach ist ziemlich rückläufig: „An den weiterführenden Schulen wollen die meisten lieber Spanisch lernen“, sagt Sabrina Single, Französischlehrerin an der Kirchheimer Teck-Realschule. Dabei kann die Fremdsprache Französisch durchaus noch attraktiv sein, gerade auch an einer Realschule.

Wer ein berufliches Gymnasium wählt, um nach der mittleren Reife noch das Abitur zu machen, profitiert enorm, wenn im Abschlusszeugnis der Realschule eine ordnungsgemäße Französisch-Note auftaucht. Man kann dann an WG, TG oder einer anderen vergleichbaren Schulart zwar immer noch zwei Fremdsprachen belegen, muss es aber nicht, um die allgemeine Hochschulreife ohne irgendwelche Einschränkungen erhalten zu können.

Einstieg leichtgemacht: Die Entscheidung für das Fach Französisch erfolgt zwar schon relativ früh, berichtet Sabrina Single aus der Praxis an der Teck-Realschule. Aber es muss zunächst noch nicht die endgültige Entscheidung sein, die dann - falls es weniger günstig laufen sollte - in eine Sackgasse führen könnte. Erst einmal können sich die Fünftklässler nämlich für ein Probejahr entscheiden, an dessen Ende ohne Weiteres auch wieder der Ausstieg stehen kann.

Im Schnupperjahr in der sechsten Klasse wird Französisch fast so spielerisch gelehrt wie gestern in der Schnupperstunde durch die beiden Lektorinnen des „France Mobil“. Wer Gefallen daran findet, kann sich - nach eingehender Beratung durch die Lehrerin - für den regulären Französisch-Unterricht ab Klasse 7 entscheiden, der dann bis Klasse 10 fortgeführt wird. Alternativ zu Französisch gibt es ab Klasse 7 die Fächer Technik oder AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales). Wer allerdings wirklich Französisch wählen möchte, muss das vor Beginn der sechsten Klasse machen. Ohne die Erfahrungen aus diesem Schnupperjahr kann man in Klasse 7 nicht mehr einsteigen.vol

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