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Friedenspfeife statt Kriegsbeil

Zu den Leserbriefen „Spezielle Freibadregeln“, „Unser Freibad“ und „Grober Unfug“ vom 2. Juli

Mit Erstaunen und Verwunderung lese ich die anklagenden Leserbriefe über die Sicherheitsmaßnahmen in unserem Kirchheimer Freibad.

Zuerst einmal möchte ich den Kritikern sagen: Organisieren Sie bitte erst einmal verantwortungsbewusst Sicherheitsmaßnahmen in Corona-Zeiten. Bedenken Sie bitte, die verantwortlichen Organisatoren wollen nicht schikanieren, sondern sie wollen lediglich für unsere Sicherheit sorgen. Ich fühle mich durch die vorgenommenen Maßnahmen in unserem Freibad sicher. Das Personal ist äußerst freundlich und zuvorkommend. Der Security am Ausgang wünscht jedem beim Verlassen des Freibads noch einen schönen Tag. Aber vielleicht gilt hier das alte Sprichwort: „So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück“? Mag sein, dass es in den umliegenden Freibädern gelockerter gehandhabt wird. Doch auch dort gibt es Unzufriedene. Zur Einhaltung der Abstandsregeln vonseiten der Security bei besagter Mutter mit zwei Kindern, ist sicher die Pflichterfüllung übertrieben worden. Doch, wie wäre es zum Beispiel gewesen, wenn diese Mutter nicht verärgert, sondern freundlich reagiert hätte, und den Security-Mitarbeitern vorgeschlagen hätte, sich diesbezüglich nochmals genauer zu informieren?

Ich habe den Eindruck, dass in unserer Zeit zwar jeder weiß, wo das Kriegsbeil begraben ist, aber niemand weiß, wo die Friedenspfeife liegt.

Mein Vorschlag: Seid nett zueinander.

Annelie Roll, Kirchheim

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