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Friedwald in Dettingen nötig?

Zum Artikel „Nadelöhr ,Stelle‘ wird entschärft“ vom 6. Mai

Im Zusammenhang mit dem Nadelöhr „Stelle“ gehe ich mit Gemeinderätin Ulrike Schweizer einig, dass hier eine Lösung dringend erforderlich ist. Abgesehen davon, herrschen in vielen Straßen Dettingens ähnlich prekäre Verhältnisse.

Im letzten Satz des Berichts wird Frau Schweizer zitiert: „Auch im Hinblick auf unseren geplanten Friedwald müssen wir die gefährliche Situation in den Griff bekommen.“ Ich war sehr erstaunt und schließe daraus, dass die Überlegungen hinsichtlich Friedwald demnach schon weit gediehen sind.

Das Käppele ist für viele Menschen ein beliebtes Naherholungsgebiet, hier kann man noch relativ ungestört spazieren gehen. Noch besteht die Chance, dass ein Reh oder Hase den Weg kreuzt. Auf 1,9 Hektar (1200 Gräber) mit der Option einer Erweiterung um 1,3 Hektar soll nach Ansicht von Bestattungsunternehmer Johan Homburg ein Abschiedsplatz entstehen, an dem sich die Gäste bei Trauerfeiern versammeln können. Des Weiteren soll es Bäume für Familien und Freunde geben und ein Webportal mit der Möglichkeit zu kondolieren. Vorstellbar sei auch, Bäume dafür mit QR-Codes zu versehen. Das A und O für einen guten Standort sei die Erreichbarkeit, so der Bestattungsunternehmer.

Ich bin der Meinung, bei unserer Gemeindegröße und zwei Friedhöfen mit verschiedenen Bestattungsformen müssen wir unser Käppele nicht einem „Bestattungstourismus“ opfern, denn das Angebot gilt vorwiegend für Auswärtige!

Bärbel Weinacht, Dettingen

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