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Geislingen fehlt nur noch ein Sieg bis zum Ziel

Fußball-Landesliga Nach 25 Jahren stehen die „Bären“ vor der Rückkehr in die Verbandsliga. Von Max Pradler

Der SC Geislingen (in Schwarz) hat im Titelkampf mit der TSV Ober­ensingen die besseren Karten.  Foto: Thomas Madel

Region. Insgesamt 180 Minuten sind für die Teams in der Fußball-Landesliga noch zu gehen. Während das Titelrennen bereits heute Abend endgültig geklärt sein könnte, geht es im Abstiegskampf noch für insgesamt sechs Teams um jeden Zähler.

Nach einem wochenlangen Fernduell mit der TSV Oberensingen hat Spitzenreiter SC Geislingen inzwischen das Heft des Handelns selbst in der Hand. Mit einem Sieg bei Kellerkind und Absteiger TSV Köngen könnte die Mannschaft des scheidenden Cheftrainers Tobias Flitsch ihre starke Saison mit dem Meistertitel und dem Aufstieg in der Verbandsliga krönen. Doch selbst bei einem Ausrutscher würde sich die Ausgangslage der Geislinger kommende Woche im Heimspiel gegen den TV Echterdingen nicht verändern, da Verfolger Oberensingen am letzten Spieltag spielfrei ist. Es wäre nach vielen Jahren in der Bezirks- und Landesliga das erste Mal seit 1997, dass der Traditionsklub aus dem Eybacher Tal wieder in der Verbandsliga an den Start gehen würde.

Der letzte Funke Hoffnung auf ein Wunder und gleich zwei Geislinger Patzer ist selbst bei der TSV Oberensingen mittlerweile verschwindend gering. Daher geht es für die „Sandhasen“ im letzten Saisonspiel gegen den SC Stammheim hauptsächlich darum, ihre Form zu bestätigen, um dann nach einer Woche Pause mit möglichst viel Selbstvertrauen in die Relegation zu starten.

Vermeintlich leichtes Spiel hat der 1. FC Frickenhausen: Mit einem Sieg gegen Tabellenschlusslicht TSV Deizisau könnte sich das Team aus dem Tischardt-­Egart auch rechnerisch endgültig aus dem erweiterten Abstiegskampf verabschieden und den Klassenerhalt fix machen. Gleiches gilt auch für den TSV Bad Boll, der hierfür im Auswärtsspiel beim SV Waldhausen aber mindestens einen Zähler benötigt.

Unter Zugzwang steht hingegen der SV Ebersbach, der den bereits feststehenden Absteiger TSV Neu-Ulm empfängt. Will der SVE seine Chance auf den Klassenverbleib wahren, muss ein Sieg her. Andernfalls könnte bereits morgen Abend der Abstieg in die Bezirksliga Gewissheit sein. Mit einem „Dreier“ und etwas Schützenhilfe der Konkurrenz könnte das Strut-Team vor dem letzten Spieltag sogar wieder in direkte Schlagdistanz zum rettenden Ufer kommen. Max Pradler

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