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Gemeinsam in die Zukunft

Jetzt ist die Katze also aus dem Sack. Seit Wochen werden die Argumente für oder gegen die Realisierung des geplanten Industrie-Vorhaltestandorts Hungerberg in Dettingen heiß diskutiert. Die Leserbriefspalten waren voll, in Dettingen wurde teils mit harten Bandagen gekämpft. Auch unfaires Verhalten und Einflussnahme waren zu beobachten. Mancher und Manche ist über das Ziel hinausgeschossen, hat sich im Ton und in der Wortwahl vergriffen. Plakate von Befürwortern und Gegnern wurden gleichermaßen zerstört - was schlichtweg durch die Bank schlechter Stil ist. Zu allem kann in einer Demokratie Jede und Jeder seine Meinung äußern. Die ist zu respektieren. Punkt. Auch wenn die einem so gar nicht in den Kram, ins Kalkül oder die Strategie passt. Am Ende steht entweder der Kompromiss - oder eben das Anerkennen von Mehrheitsverhältnissen. Die fielen eindeutig aus. In Sack und Asche müssen die „Verlierer“ wahrlich nicht durch Dettingen gehen. Und Häme verbietet sich bei den „Siegern“ von selbst. Nun gilt es, den Fokus in die Zukunft zu richten. Die geht alle Dettinger und Dettingerinnen etwas an, an ihr müssen alle interessiert sein. Es gibt genügend anzupacken. Das lässt sich weit einfacher in einem Miteinander ohne Vorbehalte zum Wohle aller am besten bewerkstelligen. Die Vernunft aller ist gefragt.


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