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Gesundes Misstrauen bewahren und Abstand halten

Die Polizei unterscheidet zwischen passivem Betteln, Musizieren, Unterschriften sammeln und Umfragen einerseits, und aggressivem Betteln sowie Betteln und Sammeln unter falschen Vorwänden oder Trickdiebstahl andererseits. Letzteres erfüllt den Tatbestand des Betrugs. Aggressives Betteln ist in Kirchheim eine Ordnungswidrigkeit. Die erstgenannten Tätigkeiten sind weder untersagt noch bedürfen sie einer Genehmigung.

Frank Natterer rät: „Der beste Schutz ist, sich von aggressiven Bettlern oder Unterschriftensammlern gar nicht erst ansprechen zu lassen.“ Falls doch, sollte man auf ausreichenden Körperabstand achten. Will man trotz allem spenden, ist Vorsicht geboten - im Hinblick auf Geldbeutel und Taschen. Auch auf die organisierte Bettelei verweist der Polizeipressesprecher: „Jeder entscheidet selbst, ob er etwas gibt. Er muss aber wissen, dass in den seltensten Fällen, wenn Bettlergruppen unterwegs sind, die Leute das Geld auch behalten dürfen.“ vol


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