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Großes Theater: Es war „Ebbes“ los

Irrungen und Wirrungen im Nonnenkloster sorgten für viel Gelächter beim Publikum in Dettingen.Foto: pr
Irrungen und Wirrungen im Nonnenkloster sorgten für viel Gelächter beim Publikum in Dettingen.Foto: pr

Dettingen. Das neue Konzept des Musikvereins Dettingen hat eingeschlagen: Den Theaterabend von der Winterunterhaltung zu trennen und gesondert zu veranstalten, war ein voller Erfolg, und die Schlossberghalle war an beiden Aufführungstagen gut gefüllt. Gespielt wurde „Der Nonnapoker“.

Ort der Handlung: Ein Nonnenkloster, in dem Poker gespielt wird, um die klammen Kassen aufzufüllen und den Schwund der Kirchgänger zu mobilisieren. Allerdings geht es verbal hinter den klösterlichen Mauern ziemlich weltlich zu, denn “Jungfrauen und Eier soll man nicht lange aufheben“, und andere Sprüche hätte man dort sicher nicht vermutet. Die junge Schwester Lucie, gespielt von Anna Steiner, brachte ganz schön Schwung ins alte Gemäuer. Als dann auch noch zwei zwielichtige Italianos sich im Kloster verirren, gerät das Klosterleben völlig durcheinander. So kommt es vermehrt zu frivolen Anzüglichkeiten, mit dem Vorschlag eines Strip Pokers, oder mit diversen Annäherungen an die Nonnen, um mit Beischlaf das Spiel zu gewinnen. Das ist dann allerdings doch zuviel für Schwester Elisabeth, alias Vroni Brodbeck, die vor Schreck in Ohnmacht fällt.

Doch Mutter Oberin Lucretia, gespielt von Birgit Hayler, durchschaut das Spiel um „Alles oder Nichts“ und gewinnt im finalen Spiel, zum großen Erstaunen ihrer Mit-Schwestern.

Die bravouröse Leistung der Theatergruppe des MV Dettingen unter der Leitung von Birgit Hayler wurde mit langanhaltendem Applaus belohnt.

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