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Haben Briefkästen bald ausgedient?

„Von dem Projekt habe ich schon gelesen und ich bin dagegen“, findet Brigitte Fischer-Sille. Sie versendet gerne Briefe mit der
„Von dem Projekt habe ich schon gelesen und ich bin dagegen“, findet Brigitte Fischer-Sille. Sie versendet gerne Briefe mit der Post und kauft oft Briefmarken. Zu den Briefkästen sagt sie: „ Im Stadtzentrum gibt es noch genug davon, aber sie werden nicht mehr so oft geleert wie früher.“

Kirchheim. Die Deutsche Post hat vergangenes Jahr in einigen Bezirken ein umstrittenes Projekt gestartet: Die Zusteller tragen Briefe nur an bestimmten Tagen und bis zu dreimal die Woche aus. Auch in Kirchheim berichten Leser, dass sie manchmal vergeblich in den Briefkasten schauen. Was sagen Passanten in der Fußgängerzone zu dieser Entwicklung? Verschicken sie überhaupt noch Briefe oder nutzen sie lieber Medien wie WhatsApp und E-Mail? Der Teckbote hat sich umgehört.io


„ Es wäre unverschämt, wenn die Post ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommt“, findet Fritz Steurer. „Das Porto ist ok, aber warum ko
„ Es wäre unverschämt, wenn die Post ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommt“, findet Fritz Steurer. „Das Porto ist ok, aber warum kostet der Versand innerhalb der EU 90 Cent und in Deutschland 70 Cent? Entweder haben wir eine europäische Union, oder nicht“, zeigt er sich empört.
„Ich verschicke privat keine Briefe mehr. Das mache ich per E-Mail oder Whatsapp. Selbst Bewerbungen gehen heute oft per Mail ra
„Ich verschicke privat keine Briefe mehr. Das mache ich per E-Mail oder Whatsapp. Selbst Bewerbungen gehen heute oft per Mail raus“, meint Özen Cakir. Sie schreibt nur sehr selten Briefe. Es würde sie nicht stören, wenn die Post nur noch zwei- bis dreimal in der Woche käme.
Die Post nur noch einmal die Woche zu bekommen, wäre Dr. Hermann Krämer zu wenig. Er fordert: „Sie sollen die Briefe wenigstens
Die Post nur noch einmal die Woche zu bekommen, wäre Dr. Hermann Krämer zu wenig. Er fordert: „Sie sollen die Briefe wenigstens dreimal austragen. Am liebsten montags, mittwochs und freitags. Einmal ist zu wenig, vor allem, wenn man dringend auf einen bestimmten Brief wartet.“
Im Privaten nutzt Cornelia Lemberger hauptsächlich neue Medien, um Nachrichten zu verschicken. Die ursprünglich staatliche Post
Im Privaten nutzt Cornelia Lemberger hauptsächlich neue Medien, um Nachrichten zu verschicken. Die ursprünglich staatliche Post soll aber trotzdem ihrem Auftrag nachkommen: „Wichtige Dinge bringe ich immer noch als Brief zur Post. Die kommt meistens an, und das zeitnah.“