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Hände weg vom Hungerberg

Zum Artikel „Dann würden wir sagen: Macht es!“ vom 23. Juli

Zum Artikel mit Gerhard Wick kann ich nur eines sagen: Hände weg vom Hungerberg!

Wie kann es sein, dass ein Bürger von Geislingen sich zum Thema „Hungerberg“ äußert, obwohl es in seinem „Gäu“ wirklich genug Baustellen gibt, über die es zu reden und zu entscheiden gilt. Die Gemeinde, in der so viel im Argen liegt wie zum Beispiel die geplante Schließung der Helfenstein-Klinik, das marode Dreitäler-Bad, die Rückentwicklung der Stadtmitte vom Ortszentrum hin zu einem weiteren Einkaufszentrum und so weiter. Was bewegt einen Vorsitzenden der Naturfreunde Geislingen, einen solchen Blödsinn in die Welt zu setzen, um so zu versuchen, die Bürgerabstimmung zu beeinflussen.

Schon einmal haben Bürger aus ganz Württemberg über das Projekt Stuttgart 21 abgestimmt, obwohl es sie in keiner Weise betroffen hat. Wollen wir das wirklich beim Hungerberg wiederholen? Es ist schon schlimm genug, dass Bürger, die im Einzugsgebiet vom Hungerberg wohnen, wie zum Beispiel in Owen, Kirchheim, Weilheim und Bissingen, nicht mit abstimmen dürfen!

Wir haben selbst fast 20 Jahre in Dettingen gewohnt und können nur den Kopf über die vorgebrachten Argumente schütteln. An die weiteren Generationen, die immer so gerne als Alibi vorgeschoben werden, denken nur die, die dieses Industrie-Monstrum nicht wollen, der Rest hat leider nur Euros in den Augen. Die Versiegelung weiterer Flächen ist anscheinend unwichtig. Wohin das führt, sehen wir in vielen Regionen. Baden-Württemberg, mit einem grünen Ministerpräsident, ist nach neuesten Erhebungen übrigens dabei führend!

Es bleibt nur zu sagen: Bürger von Dettingen nutzt die Gelegenheit, euch Gehör zu verschaffen und geht zur Abstimmung und stimmt für den Erhalt des Hungerbergs. Gebt den vielen eine Stimme, die nicht abstimmen dürfen.

Monika Haas, Weilheim

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