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Halten oder verkaufen?

Wohnungen als Kapitalanlage

Eigentumswohnungen in gutem Umfeld Foto: Busche

Wer eine Kapitalanlagewohnung mehr als zehn Jahre besitzt und auch eine eventuelle Sonderabschreibung voll ausgeschöpft hat, stellt sich nicht nur im Rahmen der Viruskrise die Frage, ob die Immobilie weiter gehalten oder verkauft werden soll. Dabei spielen vor allem drei Gesichtspunkte eine Rolle. Ist die Mietrendite im Verhältnis zum gegenwärtigen Marktwert des Objektes noch angemessen? Entspricht das Halten dieser Kapitalanlage noch der aktuellen Lebensplanung? Soll ein Gewinn für andere Vorhaben verwendet werden? Die erzielbaren Verkaufspreise haben sich in fast allen Großstädten und Ballungsräumen deutlich erhöht, auch bei vermieteten Immobilien. Häufig sind die Mieten nicht in vergleichbarem Maße gestiegen, womit die erzielte Rendite als Verhältnis der Nettokaltmiete zum Marktwert einer Wohnung geringer ausfällt als beim damaligen Erwerb. Damit stellt sich die Frage, ob diese Rendite im Vergleich noch angemessen ist. Bei veränderter Lebensplanung möchte man die in der Immobilie gebundene Liquidität vielleicht für andere Pläne nutzen oder flexibler in der Rentenplanung sein. Auch wenn das Rentenalter noch etwas entfernt liegt, kann es sinnvoll sein, jetzt über einen Verkauf nachzudenken. Als Basis für Verkaufsabsichten ist es wichtig zu wissen, welcher Preis unter Berücksichtigung aller Umstände am Markt erzielt werden kann. Vor dem Abschluss eines Maklervertrages kann man von einer Maklerfirma der Wahl eine Einwertung bekommen.


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