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Heidelberger Protest vor Schiedsgericht

Derselbe Fehler wie Knights-Trainer Anton Mirolybov im Spiel am Samstag gegen Hanau unterlief auch Hamburgs Coach Hamad Attarbashi im ersten Viertel gegen Heidelberg: die Einwechslung eines vierten Ausländers. Anders als in Kirchheim wurde der Fehler bemerkt und regelgerecht mit einem technischen Foul geahndet. Allerdings erst nachdem beide Teams einen Angriff erfolgreich abgeschlossen hatten.

Weil das Spiel knapp mit 74:71 für die Hanseaten endete und Jonathon Williams im besagten Angriff einen Dreier erzielte, legten die Heidelberger Protest gegen die Spielwertung ein. Begründung: Der Fehler hätte sofort den Schiedsrichtern angezeigt und das Spiel umgehend unterbrochen werden müssen.

Der verzögerte Informationsfluss über den Kommissar am Schiedsgericht, der ebenfalls zu spät informiert worden sei, bezeichnet Liga-Spielleiter Henrik Fronda zwar als unglücklich. „Wir sehen momentan aber keinen Fehler der Schiedsrichter, der eine Neuansetzung rechtfertigen würde.“ Heidelbergs Coach Frenkie Ignatovic sieht das anders: „Was wäre, wenn sich diese Szene in der Schlussminute ereignet hätte?“, fragt sich der Trainer. Mit dem Protest muss sich nun das Zweitliga-Schiedsgericht befassen.bk

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