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Heimatbund leidet unter Mitgliederschwund

Kirchheim. Im Namen des Vorstandes des Schwäbischen Heimatbundes Kirchheim begrüßte Erich Traier im Albert-Knapp-Saal neben den Mitgliedern und Gästen mit Bernd Langner den Geschäftsführer des Schwäbischen Heimatbundes aus Stuttgart und Günther Erb, den Referenten des Nachmittags.

In seinem Kurzbeitrag ging Bernd Langner gleich auf die aktuellen Probleme des Gesamtheimatbundes ein. Durch den altersbedingten Schwund der Mitgliederzahl kommt es dazu, dass für die Aufgaben des Heimatbundes immer weniger Finanzmittel zur Verfügung stehen. Somit wird man nicht umhinkommen, dass bei der diesjährigen Hauptversammlung im Juni in Bad Urach über eine Beitragserhöhung diskutiert werden muss. Er empfahl, intensiv für neue Mitglieder zu werben.

Im Anschluss daran ging Erich Traier kurz auf das vergangene Veranstaltungsjahr ein. Die angebotenen elf Exkursionen fanden bei den Mitgliedern und Gäs­ten einen regen Zuspruch, sodass bei einigen Veranstaltungen auch Wartelisten eingerichtet werden mussten. Besonders erfreut zeigte er sich, dass die nun schon im dritten Jahr durchgeführten gemeinsamen Exkursionen mit der Regionalgruppe Nürtingen zu einer gut angenommenen Einrichtung geworden sind, die auch im laufenden Jahr fortgeführt werden soll.

Danach gab Edeltraud Fahrion einen Überblick über die Kassenlage des vergangenen Jahres. Alle Veranstaltungen wurden finanziell gut abgewickelt, sodass der Kassenbestand der Regionalgruppe als solide bezeichnet werden kann.

Viele Ausfahrten geplant

Für das Veranstaltungsjahr 2020 sind über ein Dutzend Exkursionen geplant, die von den einzelnen Exkursionsleitern kurz vorgestellt wurden. So wird es zwei ganztägige Busfahrten zusammen mit der Regionalgruppe Nürtingen geben, wovon eine nach Weil der Stadt und Tiefenbronn, die andere nach Blaubeuren und zum Hohlen Fels führen wird. Weitere ganztägige Exkursionen sind nach Heilbronn und Ulm geplant, in die Pfullinger Museumslandschaft, nach Schramberg zu den Terrassenbauten des Kirchheimer Architekten Jakob Philipp Manz und an den Bodensee zum neu gestalteten Otto-Dix-Haus auf der Höri. Mehrere halbtägige Fahrten haben Stuttgart als Ziel, so die Azteken-Ausstellung im Lindenmuseum, die Gedenkstätte „Hotel Silber“ sowie die Villa Reitzenstein, Sitz des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg.

Im Anschluss an die Programmvorstellung hielt Günther Erb einen Vortrag über „Wein, Most und Bier aus Kirchheimer Weinbergen, Brauereien und Bierkellern“. In diesem kurzweiligen und lebendigen Vortag, der mit vielen historischen Bildern und alten Fotografien untermalt war, zeigte der Referent die Geschichte dieser drei wichtigen Getränke in der ehemaligen Oberamtsstadt Kirchheim, und dies vom Mittelalter bis zum Ausgang des 19. Jahrhunderts. et

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