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Hexen gibt es nicht nur an Halloween

Foto: Elise CZajA
Foto: Elise CZajA

Geisterstunde um 0 Uhr? Das war vielleicht einmal. Ab jetzt ist jede Stunde Hexenstunde, zumindest im kleinen Städtchen Greendale. Es ist das Zuhause der Spellmans, die in einem alten Haus am Stadtrand leben. Deren jüngstes Familienmitglied ist Sabrina, und dieses Mädchen ist kaum 16 Jahre alt. Sie ist zwar nur eine Halbhexe, hat es aber gehörig in sich. In „Chilling Adventures of Sabrina: Hexenzeit“ erzählt Sarah Rees Brennan die Vorgeschichte zur beliebten Netflix-Serie. In diesem Buch hat Sabrina ihren Namen noch nicht in das Buch der Bestie geschrieben und auch die Hölle noch nicht von innen gesehen. Sabrina ist noch keine mächtige Hexe und macht deswegen noch ganz schön viele Anfängerfehler. Sie ist noch nicht die allmächtige Herrscherin der Hölle, sondern nur ein junges Mädchen, das total auf ihren besten Freund Harvey Kinkle steht und zudem ganz aus Versehen auch von einem Wassergeist besessen wurde. Sabrinas alltägliches Leben ist chaotisch und es fällt ihr manchmal ziemlich schwer, nicht völlig den Überblick zu verlieren. Die Magie scheint ihr öfters einen Strich durch die Rechnung zu machen, obwohl sie eigentlich immer tüchtig und sorgfältig lernt, was ihre beiden Tanten ihr aufbrummen. Sie hat nur noch ein Jahr Zeit, um ein normales Leben zu führen. Um Sabrina etwas unter die Arme zu greifen, mischt sich daher ihr Cousin Ambrose ein. Aber den Angebeteten zu verzaubern ist sogar für Ambrose krass. Sabrina läuft die vertrauten Pfade im Wald entlang und kann nicht aufhören, darüber nachzudenken. Führt die Magie sie auf den falschen Weg? Oder ist der Weg nur ein anderer, als sie erwartet hat?


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