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Hinschauen und aufrütteln

Zur Berichterstattung über den Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt am Main und zum Artikel „Oft sind wir die Einzigen am Sterbebett“ vom 15. Mai

„Schaut hin!“ . . . So lautete das Motto des diesjährigen Ökumenischen Kirchentags. Wer die Gottesdienste über TV beziehungsweise Internet mitgefeiert hat und die Podien mitverfolgen konnte, hat das Glück, wieder mit geschärftem Sinn in den Alltag zu blicken.

„Schaut hin“ - ruft uns auch der Bericht des Teckboten zu: „Oft sind wir die Einzigen am Sterbebett“.

Meinen Dank möchte ich Ihnen, den Redakteurinnen und Redakteuren, aussprechen. Immer wieder schärfen Sie mit solchen Berichten unseren Blick, lassen uns anhalten und hinschauen. So jetzt: Schaut hin, was Pfleger, Schwes­tern und Ärzte leisten, die bis an ihre persönlichen Grenzen gehen und sich für das Leben von schwer erkrankten Menschen einsetzen.

Es spricht für die gute Arbeit des Teckboten, dass uns immer wieder Menschen vorgestellt werden, die unseren Blick weiten und auf die wirklichen Nöte unserer Zeit aufmerksam machen.

Deswegen meine Bitte: „Schauen Sie hin und rütteln Sie auf.“

Irene Möhler, Kirchheim

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