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Im Auge des Betrachters

Zum Leserbrief „Zukunft der Mobilität“ vom 30. November

Wie so oft liegt auch hier die Wahrheit vielleicht im Auge des Betrachters. Herr Dörr fordert eine sachliche Debatte zum Thema „Zukunft der Mobilität“. Ein hehres Ziel. Das sollte man dann allerdings auch verfolgen und nicht nur darüber schreiben.

In meinem ursprünglichen Leserbrief habe ich dieses Ziel weder proklamiert noch verfolgt. Was ich gemacht habe, ist, den Eindruck vieler Menschen, den ich teile, zu Papier zu bringen.

Wenn man allerdings die Äußerung von Meinungen und Eindrücken als Polemik bezeichnet, versucht man gezielt, seine Gegenüber zu diffamieren und mundtot zu machen. Mit dem Versuch, eine sachliche Debatte anzustoßen, hat das herzlich wenig zu tun. Dies ­beobachteten zumindest meine Augen.

Eine offensichtlich hypothetisch gestellte Frage möchte ich dennoch kommentieren. „Wie erringen wir Technologieführerschaft?“

Hätten wir sie unter dem Druck linksgrüner Vorstellungen nicht verspielt, wäre die Frage hinfällig. So kann die Antwort also nur lauten: Offenheit, Wettbewerb und Förderung neuer Ideen.

Keinesfalls darf einseitige Forcierung einer einzelnen Technologie, Gleichmacherei und Beschneidung der Möglichkeiten als Lösungsweg angesehen werden.

Abschließend möchte ich Herrn Dörr auch dazu ermutigen, mir weiterhin zu folgen, um demnächst, eventuell vielleicht im Rahmen einer ­Onlinediskussion, tatsächlich einmal einen Plan für die Zukunft zu debattieren. Bis ­dahin möchte ich freundlich aus der Mitte Grüßen.

Ralph Kittl, Kirchheim

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