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Im Fadenkreuz von Terroristen

Zur Berichterstattung über den Terroranschlag in London

Wieder einmal haben radikale muslimische Terroristen unschuldige Menschen umgebracht, und die IS-Schergen frohlocken über diese Morde. Und wieder einmal sind Politiker entsetzt, schockiert von diesen grausamen Taten. Und wie so oft versprechen sie, geeignete Maßnahmen zu treffen.

Man fragt sich schon lange, wann Politiker endlich handeln und endlich Verantwortung übernehmen und wann sie damit beginnen, massiv dem Terror in Europa zu begegnen. Was muss noch passieren? Ist es nicht deren Aufgabe und Pflicht, Bürger zu schützen und vor Terror zu bewahren? Wann beginnen wir damit, muslimische Radikale, Gefährder und Unterstützer mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu beugen? Wann endlich erhalten wir von Muslimen in Europa Beistand? Wann endlich erleben wir Demonstrationen von Hunderttausenden Muslimen, die in Europa leben, die sich gegen Radikale und Sympathisanten wenden? Noch nie haben wir ein kollektives Nein zu Mord, Vergewaltigung und Terrorismus gehört. Noch nie Aktionismus. Stets bleibt es bei den Lippenbekenntnissen, „Dies ist nicht unser Islam“. Mir fehlt es mittlerweile vollkommen an Glaubwürdigkeit. Die Wahl des Herrn Erdogan hat schon viel gezeigt vom demokratischen Verständnis (63 Prozent) der in Deutschland lebenden Türken. Wollen wir eigentlich nur demonstrieren, wenn es gegen rechte Gewalt geht? Nicht aber, wenn es gegen die Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie unserer westlichen Welt geht? Die Welt hat immer zwei Seiten.

Nein, ich glaube nicht mehr an die Fähigkeit und die Ernsthaftigkeit der Politik, wirkliche Änderungen schaffen zu wollen. Dies einzufordern verlangt Standhaftigkeit, was Politikern vollkommen abhanden gekommen ist. Vielmehr scheint es, dass wir mehr und mehr zulassen, dass unser Leben immer größere Einschränkungen im täglichen Leben und unserer Freiheit erhält. Bereit dazu bin ich nicht.

Gert Carstens, Kirchheim

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