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Im Jesinger Rathaus ist wieder Kunst zu sehen

Kultur Corona-konform können bis Montag zwei Werke durch die Scheiben des Lindach-Raums betrachtet werden.

Das Jesinger Rathaus wird zur kleinen Galerie.Foto: Carsten Riedl
Das Jesinger Rathaus wird zur kleinen Galerie.Foto: Carsten Riedl

Kirchheim. Kunstfreunde in Kirchheim und Umgebung haben wieder Grund zur Freude: Im Lindacher Rathaus findet die nächste, corona-konforme Ausstellung statt. Von heute bis einschließlich Montag, 31. Mai, organisiert die Ortschaftsverwaltung Jesingen wieder den „Lindachblick! Ausgestellt!“. Bei einem Spaziergang können die Kunstwerke durch die Außenscheibe im Raum „Lindach“ des Jesinger Rathauses an der Kirchstraße 1 betrachtet werden.

An diesem Wochenende sind unter dem Motto „Nicht denken, was gemeint ist, sondern der eigenen Assoziation vertrauen!“ zwei großformatige Collagen aufgebaut. Beide Kunstwerke wurden von einer privaten Sammlerin zugunsten der Kirchheimer Amnesty-International-Gruppe erworben und werden jetzt für die Kunstausstellung ausgeliehen. „Eine besonders schöne Geste, die zeigt, wie wichtig das Zusammenhalten im Stadtteil ist“, findet Jesingens Ortsvorsteherin Gabriele Armbruster.

Der Titel „Auf! Auf?“ des Bad Mergentheimer Künstlers Andreas Berge passt in die jetzige Zeit, obwohl das Kunstwerk bereits 1994 entstand. Bei der Collage experimentierte der Künstler mit verschiedenen Materialen wie Öl, Holz, Erde und Pastell. Bei dem zweiten Kunstwerk mit dem Titel „malerische Improvisation“ handelt es sich um eine Kreidezeichnung auf Karton.

Gestartet ist die Reihe Mitte April. Bislang waren Aquarelle, Fotografien, Möbelstücke, Collagen und Leihgaben vom städtischen Kunstmuseum und einer privaten Kunstsammlerin zu sehen. pm

1 Interessenten für künftige Ausstellungen können sich bei Gabriele Armbruster melden, per E-Mail an g.armbruster@kirchheim-teck.de oder telefonisch unter 0 70 21/50 99 41

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