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Im Kindergarten fehlt Personal

Zur Betreuungssituation im Raunerkindergarten

„Es tut uns leid …, maximal 15 Kinder …, wir bitten um Verständnis.“ Verständnis hat man einmal und zweimal, in Zeiten von Corona auch ein viertes und ein fünftes Mal, doch nun haben wir keines mehr! Ein weiterer Freitag, an dem ein städtischer Regelkindergarten wegen des Betreuungsschlüssels und Personalknappheit maximal 15 Kinder anstatt knapp 30 betreuen darf. Unser Unverständnis richtet sich hierbei in keiner Weise an die betroffenen Erzieherinnen und Erzieher. Auch sie haben ein Recht auf Teilzeitarbeit, Urlaub und Krankheit. Vielmehr gilt unser Verdruss der städtischen Verwaltung.

So wurde die Teilschließung in den vergangenen Wochen immer damit begründet, dass während der Pandemie keine sogenannten „Springer“ eingesetzt werden dürfen, die spontan bei Personalnotstand aushelfen. Nach telefonischer Auskunft ist diese Regel jedoch inzwischen passé und dennoch erreicht uns, wie so oft donnerstags, die Bitte der Kindergartenleitung, unsere Tochter falls möglich am nächsten Tag daheim zu lassen. Über eine künftige verlässliche Betreuung würden sich nicht nur wir freuen.

Carlotta Schüller, Kirchheim

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