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Im Sommer Schulstoff nachholen

Bildung Das Kultusministerium baut das Angebot auf 81 Standorte aus. Auch Kirchheim und Nürtingen sind mit dabei.

Kirchheim. „Defizite aufholen, Neues erlernen sowie schulische und soziale Kompetenzen weiterentwickeln - und das mit passgenauen Lernangeboten“, so beschreibt Kultusministerin Theresa Schopper das Angebot der Sommerschule, das in diesem Jahr deutlich ausgebaut wurde.

81 Standorte und etwa 3000 Schülerinnen und Schüler: Das sind die Zahlen zu den Sommerschulen in diesem Jahr. 2020 waren es noch rund 2000 Kinder und Jugendliche an 54 Standorten. Das Kultusministerium hat 2021 sämtliche Anträge bewilligt und dabei alle Schularten gestärkt, insgesamt stehen 1,1 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Die in der Regel einwöchigen Sommerschulen finden in einer der letzten beiden Wochen der Sommerferien statt. Qualifizierte Lehrkräfte unterrichten die Kinder und Jugendlichen täglich in kleinen Gruppen in Deutsch, Mathematik oder Englisch. Ein Rahmenprogramm mit einem Themenschwerpunkt soll die schulischen Lerninhalte ergänzen und die sozialen sowie interkulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler stärken.

Unterschiedliche Schwerpunkte

In Kirchheim findet das Angebot an der Teck-Realschule statt. Kooperationspartner ist hier das Evangelische Jugendwerk. Themenschwerpunkte sind Sprachförderung, erlebnispädagogischeElemente sowie die Förderung der sozialen und personalen Kompetenzen. In Nürtingen sind das Max-Planck-Gymnasium und das Peter-Härtling-Gymnasium und Wendlingen das Robert-Bosch-Gymnasium dabei. Schwerpunkte sind hier die Themen Digitale Medien, Homeschooling und Umwelt. Außerdem sind noch Schulen in Schopfloch, Esslingen und Göppingen dabei.

„Ich freue mich, dass wir die Sommerschulen trotz der Corona-Pandemie ausweiten konnten. Mit dem ganzheitlichen Konzept ‚Lernen und erleben‘ legen wir hier den Grundstein für die Schülerinnen und Schüler, damit sie motiviert in das neue Schuljahr starten können“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper. Besonders der Übergang von allgemeinbildenden an berufliche Schulen könne mittels der Sommerschulen erleichtert werden. Bei den 17 Grundschulstandorten liegt ein besonderer Fokus auf den Schlüsselkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen. Zudem werden die Erfahrungen aus dem digitalen Unterricht in die Sommerschulen einfließen. So werden digitale Module weiterentwickelt, unter anderem in Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Stadtmedienzentrum und der Landeshauptstadt. pm

1Weitere Informationen zu den Sommerschulen gibt es unter www.sommerschulen-bw.de

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