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In der dritten Runde spielt die Musik in Ötlingen

Fußball Im Bezirkspokal sind am Sonntag aus Kirchheimer Sicht alle Augen auf das Rübholz gerichtet.

Kirchheim. Mit sechs Mannschaften aus der Teckregion geht es in die dritte Runde des Fußball-Bezirkspokals. Im Mittelpunkt steht am Sonntag ab 16 Uhr das Stadtderby zwischen dem TSV Ötlingen und dem VfL Kirchheim.

Die Elf aus dem Ötlinger Rübholz will auch gegen den Bezirksligisten VfL im Pokal weiter für Furore sorgen. In den bisherigen drei Pokalspielen erzielten die Ötlinger beeindruckende 15 Tore. „Wir freuen uns auf den VfL Kirchheim. Der Aufwand, den wir betrieben haben, hat sich mit diesem Spiel gelohnt“, meint Ötlingens Trainer Benedetto Savoca, der aber realistisch bleibt: „Wir sind klarer Außenseiter, können aber befreit aufspielen und haben nichts zu verlieren.“

Von Losglück will der VfL-Trainer Armin Ohran nicht sprechen. Bisher traf der Bezirksligist ausschließlich auf Mannschaften aus der Kreisliga B: „Unser letzter Gegner, der KSG Eislingen, und jetzt auch der TSV Ötlingen sind für mich keine typischen B-Liga-Mannschaften.“ Ohran ist überzeugt, dass seine Mannschaft alles abrufen muss, um weiterzukommen: „Wenn wir nur Halbgas fahren, kann es gefährlich werden.“ Zum ersten Mal beim VfL mit dabei ist Neuzugang Florian Kurz.

Hiller zeigt sich optimistisch

Zu einem reinen Bezirksligaduell kommt es zwischen dem TSV Jesingen und den FV Vorwärts Faurndau. „Wenn es uns gelingt, die gleiche Leistung wie zuletzt in Dettingen auf den Platz zu bringen, bin ich zuversichtlich, dass wir eine Runde weiterkommen“, sagt Jesingens Trainer Dieter Hiller, der sich nach den Leistungen der vergangenen Wochen mit seiner Mannschaft auf dem richtigen Weg sieht. Auch wenn noch nicht alles so läuft, wie er sich das vorgestellt hat. Immerhin: „Im läuferischen Bereich sind wir schon recht gut.“ Damit zahlt sich der Trainingsfleiß aus, und auch spielerisch konnte die Elf von den Lehenäckern in den letzten Begegnungen überzeugen. „Das Gegenpressing klappt schon recht gut“, macht Hiller Fortschritte aus.

Vor einer kniffligen Aufgabe steht die SGEH beim A-Ligisten TSG Esslingen. Bisher hatte die Elf von der Berghalbinsel das Glück, einem Bezirksligisten aus dem Wege gehen zu können. Auch im Achtelfinale würde die SGEH mit dem TB Ruit oder den ASV Eislingen erneut auf keinen Ligakontrahenten treffen. Dennoch warnt der SGEH-Coach Christian Mirbauer sein Team, das kommende Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die TSG ist eine sehr erfahrene Kreisliga-A-Mannschaft.“ Welche Spieler dem SGEH-Coach letztlich zur Verfügung stehen werden, ist noch fraglich, denn einige klagen über muskuläre Probleme, andere wiederum sind noch im Urlaub. „Vielleicht muss ich wieder auf Spieler von der AH zurückgreifen“, sagt Mirbauer.

Der SV Nabern konnte im laufenden Pokalwettbewerb bisher überzeugen. Beim B-Ligisten TSV Adelberg-Oberberken will der Naberner Spielertrainer Marcel Geismann unbedingt eine Runde weiterkommen. Sollte dies gelingen, würde die Elf vom Oberen Wasen auf den Sieger der Partie zwischen dem TSV Ötlingen und dem VfL Kirchheim treffen. „Ich bin begeistert, wie wir im letzten Spiel gespielt haben“, ist der SVN-Trainer voll des Lobes für seine Mannschaft.

Schlierbach trainerlos

Auch der TSV Schlierbach hat sich im Pokal bisher prächtig geschlagen und hat nun die Chance, in einem reinen Kreisliga-B-Duell beim TSV Denkendorf II (Anpfiff bereits um 13 Uhr) ins Achtelfinale einzuziehen. Verzichten muss die Elf von Trainer Cesare D’Agostino, der Sonntag schon im Urlaub ist, mit Fabio Santini (Gelb-Rot gesperrt) und Michael Neumann (Urlaub) auf zwei wichtige Leistungsträger. Der Coach ist aber überzeugt: „Wir sind trotzdem stark genug, um dieses Spiel zu gewinnen.“Klaus-Dieter Leib

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