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In Fonds investieren

Alternative zu Aktien

Manche Fondsanleger profitieren von Logistikunternehmen. Foto: Busche

lps/Cb. Seit Jahren tendieren die Zinserträge von Tages- und Festgeldern gegen Null. Berücksichtigt man obendrein die Inflationsrate, wächst das angelegte Kapital nicht, sondern ist rückläufig. Viele nutzen deshalb Möglichkeiten von Fondsanlagen. Bei dieser Anlageform kommt es allerdings wie bei Aktien zu Schwankungen am Markt. Bereits erzielte Gewinne können wieder zu Verlusten werden. Die Anlagestrategie sollte deshalb eher langfristig sein. Was sind eigentlich Investmentfonds, kurz Fonds genannt? Das Prinzip ist einfach. Fonds sammeln das Geld von vielen Tausend Anlegern und investieren es in Wertpapiere. Dieses Vorgehen hat Vorteile. Man braucht sich nicht selbst um einzelne Anlagenkäufe und -verkäufe zu kümmern. Das besorgen Fachleute, die Fondsmanager. Außerdem verringern Fondssparende die Risiken der Geldanlage. Schließlich wird das Anlagevermögen auf viele unterschiedliche Einzelinvestments verteilt. Es gibt verschiedene Arten von Fonds, mit denen Geld vermehrt werden kann. Aktienfonds investieren in Aktien, also in Unternehmensanteile, die an der Börse gehandelt werden. Rentenfonds investieren in Anleihen, sogenannte Renten, die Unternehmen oder staatliche Institutionen an den Kapitalmärkten aufnehmen. Wer eine Anleihe besitzt, leiht dem Ausgebenden oder Emittenten Geld. Dafür erhält man fest vereinbarte Zinsen. Als besonders sicher geltende Emittenten konnten sich zeitweilig sogar Minusanleihen verkaufen. Die Erwerber bekommen keine oder nur sehr geringe Zinsen und am Ende der Laufzeit erhalten sie nicht den vollen Einzahlbetrag zurück. Der Anteilwert eines Fonds wird auch als Rücknahmepreis oder Nettoinventarwert bezeichnet. Er ergibt sich aus der Division des gesamten Fondsvermögens durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile. So können auch Anteilbruchteile entstehen.


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