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In Halde und Reutlinger Straße kommt Bewegung

In der Halde soll das Gebäude der Grundschule einer Wohnbebauung weichen. Foto: Carsten Riedl
In der Halde soll das Gebäude der Grundschule einer Wohnbebauung weichen. Foto: Carsten Riedl

In Ötlingen rumort es, denn nach Einschätzung vieler werden einige Potenziale im Wohnungsbau nicht genutzt. Die Haldenschule wird im Sommer geschlossen, danach ist dort Wohnbebauung geplant. „Die Schließung ist seit fünf Jahren bekannt, trotzdem liegt noch kein Bebauungsplan vor“, mahnte Dr. Thilo Rose, CDU-Fraktionsführer aus Ötlingen, und spekulierte, dass die Verwaltung Pläne habe, die nicht dem Wunsch des Ortschaftsrats entsprächen.

Der Ortschaftsrat wünscht sich in der Halde passend zum dortigen Umfeld vor allem Einfamilienhäuser, keine „Legebatterien“, wie Ortsvorsteher Hermann Kik erläuterte. Schnell planen statt diskutieren ist daher laut Dr. Thilo Rose angesagt. Weitere bereits stadteigene Areale für Wohnen für mittlere Einkommen lokalisierte er zwischen Reutlinger Straße und Ötlinger Bahnhof und peilte als Ziel einen Satzungsbeschluss für das Gebiet noch im Jahr 2020 an.

Der Antrag auf zügige Realisierung der Reutlinger Straße und Darstellung einer Zeitschiene durch die Verwaltung wurde mit 30 Ja-Stimmen einstimmig angenommen.

Der Antrag von Dr. Rose, den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Haldenschule bis September vorzulegen, erhielt mit 21 Ja-Stimmen (acht Neins, eine Enthaltung) auch eine große Mehrheit. Die Wohnbebauung soll sich an der Umgebung orientieren. ist

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