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Infos zum Weilheimer Haushalt

Die finanzielle Ausgangslage für 2018 ist gut. 12,7 Millionen Euro hat die Stadt Weilheim auf der hohen Kante. Dazu beigetragen hat ein Rekordergebnis bei der Gewerbesteuer. Statt 4,3 Millionen hat Weilheim 2017 rund 7,4 Millionen Euro eingenommen. Weitere Faktoren sind die gute Konjunktur und verschobene Investitionen.

Mit einem positiven Ergebnis rechnet der Kämmerer auch für das Jahr 2018. Dann folgen jedoch zwei schlechtere Jahre, in denen die Stadt an ihr Erspartes muss. 2021 könnte eine Kreditaufnahme nötig sein.

Investitionen von 21,2 Millionen Euro stehen in Weilheim in den kommenden vier Jahren an. Allein 2018 sind Investitionen in Höhe von 5,3 Millionen Euro vorgesehen. Davon entfallen 3,8 Millionen Euro auf Baumaßnahmen.

Für wichtige Projekte hat die Stadt 2018 folgende Summen eingeplant: 1,7 Millionen Euro für die Freibadsanierung (Gesamtkosten: 4,1 Millionen Euro), 910 000 Euro für den Neubau der Kita (Gesamtkosten: 1,82 Millionen Euro), 100 000 Euro für den Neubau der Schulturnhalle (Gesamtkosten: 4,5 Millionen Euro), 565 000 Euro für die Sanierung der Oberen Mühlstraße und 890 000 Euro für Grunderwerb.

Steuererhöhungen sollen helfen, die Maßnahmen zu finanzieren. Vorgeschlagen hat die Verwaltung, den Hebesatz der Grundsteuer B um 40 Prozentpunkte auf 400 und die Gewerbesteuer um zehn Prozentpunkte auf 390 zu erhöhen. Das soll im Jahr für Mehreinnahmen von 175 000 Euro Grundsteuer sowie 130 000 Euro Gewerbesteuer sorgen. Beide Steuern wurden zuletzt 2011 erhöht.

Termine: Am 6. Februar nehmen die Wählervereinigungen Stellung zum Haushaltsplanentwurf, am 26. Februar wird im Hepsisauer Ortschaftsrat, am 27. Februar im Gemeinderat diskutiert. Verabschiedung ist am 20. März. bil

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