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Innovative Stadtplanung

Zum Artikel „Kirchheim wächst weiter in die Höhe“ vom 20. April

Sehr geehrter Herr Volz, in Ihren Artikeln und Kommentaren werden Sie nicht müde, Ihrer Haltung pro Altbewährtem contra zeitgenössischer Architektur Nachdruck zu verleihen. Man könnte meinen, dass früher die Zukunft auch besser war . . .

Doch stellen Sie sich einmal vor, in Ihren Kommentaren würde Mut zu alternativen Bau-Experimenten ausgesprochen. Sie regten an, mit der FH Nürtingen, Abteilung Stadtplanung, unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung futuristische Entwürfe für Kirchheim zu entwickeln. Oder den Einsatz von Dachgärten, die Idee der autofreien Stadt, Frischluftschneisen, Umgehungsstraßen et cetera in einer ernsthaften Untersuchung der vielseitigen Möglichkeiten des Städtebaus für Kirchheims Zukunft vorschlagen. Warum nicht dazu raten, mit der hohen Traufhöhe, wie vom Gestaltungsbeirat als langfristige Leitlinie empfohlen, flächendeckend Modelle zu generieren . . .

Mit einem nach vorne gewandten Blick entstehen nicht nur viel mehr Optionen, sondern auch Lösungen: Der Gemeinderat als Souverän würde nicht nur an einzelnen Grundstücken über die Gebäudehöhe diskutieren, sondern könnte flächendeckend konzeptionell neu denken und an einer innovativen Stadtplanung des 21. Jahrhunderts mitwirken, was Kirchheim mit Sicherheit langfristig Aufschwung geben kann.

Ihre Funktion als Journalist ist dabei so wichtig: Sie tragen durch Ihre Artikel aktiv zur Meinungsbildung und Stimmung von Kirchheims Leserschaft bei.

Zukünftig bitte ich jedoch um mehr Optimismus, Ideenreichtum, großes Denken und Humor.

Stefanie Beißer, Kirchheim

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