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Ja, wie jetzt, und warum?

Zur Berichterstattung über Corona

Ich muss sagen, ich bin einigermaßen schockiert von den aktuellen Pressemitteilungen. Zuerst lese ich, dass in kommenden iOS- und Android-Versionen eine Möglichkeit zur automatischen Überwachung der Bewegung durch Apps ermöglicht wird, ohne dass der Benutzer darauf Einfluss hätte, Verbrechern öffnet das im wahrsten Sinne Tür und Tor. Dann lässt sich Armin Laschet noch seine Kanzlerambitionen von Hardliner Markus Söder vom Brot klauen, mithilfe der Noch-Kanzlerin.

Alle Maßnahmen mit der pauschalen Begründung, das sei zum Schutz von Leben. Nun bin ich ja Humanist und schätze das Leben sehr, von daher war ich bis jetzt auch der Meinung, dass diese Maßnahmen auch in ihrer Härte zu unterstützen seien. Aber, wie bereits früher erwähnt, nicht ewig und, vor allem, nicht einfach so. Wenn ich auf Wesentliches, das zu meinem Leben dazu gehört, verzichten muss, möchte ich bitte wissen, warum!

Jedem Kind wird erklärt, warum es nicht ins kochende Wasser fassen darf, oder warum es sinnvoll ist, im Winter eine Mütze zu tragen. Ein ganzes Volk von Erwachsenen wird an die Leine genommen, Verbote über Verbote und die Erklärung? Fehlanzeige!

Warum Geschäfte bis 800 Quadratmeter, warum nicht 500 oder 1000?

Warum nicht Systemgastronomie, die per Definition perfekt zu steuern wäre! Warum nicht Einkaufszentren, die haben genug Platz und hatten oft schon vor Corona Kräfte zur Steuerung der Kundenströme. Kitas und immer noch größtenteils Schulen sind immer noch geschlossen. Wer soll denn im Einzelhandel arbeiten, wenn viele Homeschooling und Kinderbespaßung machen müssen? Alles Fragen ohne Antworten. Solche unbegründete Willkür geht nicht!

Ralph Kittl, Kirchheim

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