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Jahresausflug mit vielen Höhepunkten

Kirchheim. Der Blick von der hölzernen Brücke über den Herrenbachstausee gehörte zu den besonderen Momenten, der die 20-köpfige Gruppe des Akkordeonvereins Kirchheim lange inne halten ließ. Doch der weitläufige Rundwanderweg um den Erholungsort Adelberg mit seinen vielfältigen Naturlandschaften hatte noch einiges mehr zu bieten.

Auf dem bekannten Mühlen- und Seenweg stieß die Gruppe des Zither- und Akkordeonvereins (ZAV) auf zahlreiche Besonderheiten. Neben dem von 1,3 Kilometer langen Herrenbachstausee, der zum Schutz vor Überschwemmungen und zur Frischwasseranreicherung von Fils und Neckar erbaut wurde, war der Walderlebnispfad mit seinen zwölf Stationen ein weiteres Highlight. Den Wald spielerisch und mit allen Sinnen näher kennen lernen ist dort das Credo. Auch wenn die Akkordeongruppe zeitbedingt mit Koboldklinge, Märchenquelle, Barfußpfad, Lauschecke nur einige Stationen durchlief, hinterließ dieser Pfad nachhaltige Eindrücke und man nahm viel Wissenswertes über die Waldgeschichte mit.

Die Wanderung führte den ZAV auch durch die ehemalige Klosteranlage. Das Kloster, das 1178 als Prämonstratenser-Stift errichtet wurde, stand lange in Konkurrenz zum benachbarten Benediktinerkloster Lorch.

Bekannte Bauwerke, die zu Adelberg gehören, sind die Herrenmühle, Mittelmühle und Zachersmühle. Bekannt ist vor allem die Mittelmühle, wo seit fast fünf Jahrzehnten Weihnachtsbäume für die Region angebaut werden. Neben Tannenbäumen bestimmen hier auch Shropshireschafe den Alltag. Es war jedenfalls beeindruckend, die seltene Fauna und Flora des Naherholungsgebietes Mittelmühle so nah erleben zu können. Nun war es nicht mehr weit zum Ziel Zachersmühle, die durch ihren unkonventioneller Stil und dem außergewöhnlich schön gelegenen und gestalteten Biergarten einen besonderen Reiz ausstrahlt. Der richtige Schlusspunkt also für die Vereins-ausflügler des ZAV.Martin Moll

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