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Kalte Dusche kurz vor Schluss

Handball Die Frauen der TG Nürtingen kommen bei Kellerkind Wuppertal nicht über ein Unentschieden hinaus.

Wuppertal. „Es fühlt sich an wie ein verlorener Punkt.“ TGN-Trainer Simon Hablizel brachte es nach dem 27:27 (13:11) beim TVB Wuppertal enttäuscht auf den Punkt. Seine Mannschaft hatte beim Tabellenzwölften über ­weite Strecken in Front gelegen, immer wieder betrug der Vorsprung vier Treffer. Es gelang den Gästen aber nicht, sich auf fünf Tore abzusetzen, um die Partie frühzeitig zu entscheiden.

Zwei, drei unnötige Fehler vermiesten dem TGN-Coach nach dem Spiel die Laune. Mit der Quote im Angriff war er zufrieden, nicht aber mit den 27 Gegentoren. Zum Teil waren es schnelle und einfache Gegentore, die seine Mannschaft kassiert hatte und sie deshalb zum Teil um den Lohn ihrer Arbeit brachte. Nachdem Wuppertal kurz vor Schluss zum 27:27 ausgeglichen hatte, wollte der Turngemeinde kein Tor mehr gelingen. Ein Fehlpass an den Kreis und ein Fehlwurf standen dem doppelten Punktgewinn an diesem Abend im Weg.

Bereits in der ­Anfangsphase war das von Simon Hablizel nach dem Spiel bemängelte mangelhafte Rückzugsverhalten seiner Mannschaft offenkundig geworden. Ein ums andere Mal mussten die Gäste vom Neckar ein schnelles Gegentor hinnehmen. Hab­lizel hatte seine Mannschaft als das bessere Team gesehen, doch seine Spielerinnen haben es verpasst, den Sack rechtzeitig zuzumachen. Die vielen einfachen Gegentore regten den TGN-Trainer nach Spielende noch auf. Immerhin: Der Abstand zu den Abstiegsplätzen hat sich nicht verringert.

Erst am Samstag, 27. März, spielen die Nürtinger Handballerinnen um 18.15 Uhr beim HSV Solingen-Gräfrath wieder um Punkte. Der kommende Gegner aus dem Bergischen Land rangiert derzeit auf dem fünften Tabellenplatz.nz

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