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Karriere mit Kamm und Schere

Waschen, Schneiden, Färben: Das gehört zum Friseurberuf. Foto: Innung
Waschen, Schneiden, Färben: Das gehört zum Friseurberuf. Foto: Innung

pm. Für viele Friseure ist ihre Arbeit nicht nur ein Beruf, sondern ihre Leidenschaft. Das gilt für Styling genauso wie für Trends und Mode. Wer reden kann und Kreativität als zweiten Vornamen trägt, ist in diesem Beruf genau richtig. Als Friseur oder Friseurin lernt man viele verschiedene Haarschnitte, Umform- und Färbetechniken kennen. Man erfährt alles über die unterschiedlichsten Styling-Tricks und welche Formen und Farben zu welchem Typ passen.

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Clevere Friseure kennen Trends und Styling-Tricks und wissen, was „en vogue“ und „hip“ ist. Aber ganz gleich, ob sie sich „HairStylist“, „HairDesigner“ oder Coiffeur nennen, die Kunden erwarten eine fachlich korrekte und individuelle Beratung, außerdem Geschick beim Schneiden, Färben und Umformen. Der Friseur ist der richtige Ansprechpartner, wenn es um die Anwendung von Pflege- oder Styling-Produkten geht, um das passende Styling daheim oder um Tipps zum Make-up.

Viel mehr als nur Haare schneiden
Hinter dem Friseurberuf steckt viel mehr als nur Haare schneiden. Man berät die Kunden zu Frisuren und berücksichtigt dabei ihren Typ, ihr Aussehen und ihre Wünsche. Haare werden gewaschen und geschnitten, und dabei achtet der Friseur auf Kopfhaut und Haarstruktur. Frisuren werden mit verschiedenen Techniken und Produkten gestaltet. Zu Haarreinigungs- und -pflegemitteln wird der Kunde beraten. Friseure gestalten dauerhafte Umformungen, färben Haare mit klassischen und modischen Techniken und berücksichtigen dabei die Beschaffenheit der Haare. Je nach Ausbildungsbetrieb wird auch Maniküre oder Nagelmodellage sowie das Anbringen von Extensions gelernt. Teilweise wird pflegende Kosmetik gelernt. Außer dem handwerklichen Fachwissen muss der Friseur/die Friseurin auch eine gute Portion Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Kunden mitbringen - ein Menschenkenner muss der Auszubildende also sein. Dem Friseur stehen viele Wege offen.

Wer gern mit Menschen umgeht, Kreativität und Fingerspitzengefühl besitzt, hat gute Chancen, als erfolgreicher Friseur oder Friseurin zu arbeiten. Man kann den Meistertitel erwerben und einen eigenen Salon eröffnen. Wer dann noch weitermachen möchte, kann eine Aus- oder Weiterbildung zum Maskenbildner oder Visagist machen, um bei Film, Fernsehen oder im Theater zu arbeiten. Neuerdings gibt es sogar einen Studiengang „Bachelor of Arts - Business Administration (B.A.) mit dem Schwerpunkt Beauty-Management“.

Das muss man mitbringen
Für die dreijährige Ausbildung im Friseurhandwerk muss man mindestens den Hauptschulabschluss in der Tasche haben. Damit der Beruf dauerhaft Spaß macht, sind Kreativität und handwerkliches Geschick Voraussetzung. Auch das Stylen, Beraten und Pflegen muss dem Bewerber unbedingt liegen. Ein gewinnendes Wesen überzeugt die Menschen im Umfeld. Der künftige Azubi hat Köpfchen und kann seine Fähigkeiten am Kunden unter Beweis stellen. Ideal ist es, wenn man von Mode- und Frisurentrends begeistert ist. Der Verdienst liegt bei 500 Euro im ersten und 715 Euro im letzten Ausbildungsjahr.

 

www.fachverband-fk.de

www.friseur-akademie-bw.de

www.friseurjobagent.de

www.handwerk.de/Friseur

www.ausbildung.de/berufe/friseur

www.handwerks-power.de