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Keine Toleranz für Extremisten

Zu den islamistisch motivierten Anschlägen

Die wieder einmal traurige, schmerzhafte Realität hat uns in Mitteleuropa erneut eingeholt und zeigt uns, wie verwundbar unsere freie Gesellschaft immer noch ist. Dass wir keine Toleranz gegenüber Extremisten und Hetzern haben dürfen, völlig egal wie sie motiviert sein mögen.

Wieder müssen wir unser Beileid bekunden und zu Recht wird eine stärkere Solidarität, gerade Deutschlands gegenüber Frankreich gefordert. In einer freien Welt müssen alle, die frei sind, zusammenhalten, gerade jetzt, wo diese zum wiederholten Male bedroht wird.

Jetzt sind es wieder Islamisten, die zugeschlagen haben, morgen sind es linke Gewalttäter, oft als Aktivisten verharmlost, übermorgen der NSU  3.0.

Sie alle müssen entschieden bekämpft werden und verdienen keinen Millimeter Toleranz. Das fängt schon bei der Nichtnennung offensichtlicher Tatsachen an.

Es müssen Straftaten geahndet werden. Es nützt nichts, die tollsten, schärfsten Gesetze zu haben, und niemand hält sich daran, weil er wahrscheinlich nicht erwischt wird, und, wenn doch, passiert ihm oft nichts.

Die Spirale fängt häufig schon bei kleinen Dingen an, wie einer Großfeier in Corona-Zeiten, geht über das Rechtsüberholen auf der Autobahn, der Belästigung abends in der Stadt immer weiter nach oben. Da helfen besser ausgestattete Sicherheitsorgane mit gesellschaftlichem Rückhalt.

Das Beispiel Österreich hat uns auch gezeigt, dass ein besserer Schutz nach außen notwendig ist. Leider.

Aber wir alle, die diese Spirale der Rechtsfreiheit nicht immer weiter nach oben treiben wollen, müssen an einem Strang ziehen, damit „unser Europa“ sicherer wird. Denn wir möchten hier in Frieden zusammen leben. Wir alle.

Ralph Kittl, Kirchheim

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