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Kirchheimer wollen die Ehe für alle

An erste Priorität im Bundestag würden Peter und Christa Kasberger die gleichgeschlechtliche Ehe nicht setzen. „Aber irgendwann
An erste Priorität im Bundestag würden Peter und Christa Kasberger die gleichgeschlechtliche Ehe nicht setzen. „Aber irgendwann muss alles mal abgearbeitet werden“, sagt Peter Kasberger. Den beiden bereitet aber das Thema keine Sorgen: „Wir sind offen dafür.“

Kirchheim. Wenn sich zwei Menschen lieben, heiraten sie. Wenn sich zwei Menschen lieben, aber homosexuell sind, bleibt ihnen das in Deutschland verwehrt. Ein Lichtblick für gleichgeschlechtliche Paare gibt es am Freitag: Der Bundestag stimmt über die Ehe für alle ab. In Kirchheim hatte bei einer Spontanumfrage des Teckboten niemand ein Problem damit. Im Gegenteil: Homosexuelle Paare seien Teil der Gesellschaft, auch sie sollten die Möglichkeit haben zu heiraten. sei/Fotos: C. Riedl


„Ich habe damit kein Problem“, sagt Fillippo Scroppo über die Ehe für alle. Für ihn ist es inzwischen total normal, dass gleichg
„Ich habe damit kein Problem“, sagt Fillippo Scroppo über die Ehe für alle. Für ihn ist es inzwischen total normal, dass gleichgeschlechtliche Paare sich Hand in Hand in der Öffentlichkeit zeigen. Deswegen sollten sie seiner Meinung nach auch die Möglichkeit haben, zu heiraten.
„Endlich!“, meint Valentina Danze. Sie hat schon darauf gewartet, dass auch homosexuelle Paare heiraten dürfen. „Wieso auch nich
„Endlich!“, meint Valentina Danze. Sie hat schon darauf gewartet, dass auch homosexuelle Paare heiraten dürfen. „Wieso auch nicht?“, fragt sie. Das Thema sei ihrer Meinung nach sowieso schon lange in der Gesellschaft angekommen. „Diese Paare müssen die gleichen Rechte haben“, sagt sie.
Die Ehe für alle ist für Günther Ott normal: „Das gehört zur Gesellschaft dazu.“ Er selbst hat zwar keine homosexuellen Freunde,
Die Ehe für alle ist für Günther Ott normal: „Das gehört zur Gesellschaft dazu.“ Er selbst hat zwar keine homosexuellen Freunde, dafür kennt er aber einige, die mit einem gleichgeschlechtlichen Partner zusammen sind. „Ich toleriere das“, sagt er, „jeder soll machen, was er für richtig hält.“
„Ich bin nicht konservativ“, sagt Carmen Thiess. Sie stört es nicht, wenn homosexuelle Paare heiraten und ihr Glück öffentlich z
„Ich bin nicht konservativ“, sagt Carmen Thiess. Sie stört es nicht, wenn homosexuelle Paare heiraten und ihr Glück öffentlich zeigen. Doch für sie ist das kein Brennpunktthema: „Der Bundestag sollte sich lieber mit der Flüchtlingsthematik oder der Mietpreisbremse auseinandersetzen.“
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